LABB Update

LABB Update – ¡Bienvenidos!

Hier finden Leser des Lateinamerika BikeBuchs alle Änderungen, Ergänzungen und Zusatzinformationen, die uns seit Erscheinen der Zweitauflage im Juni 2007 (bzw. seit Redaktionsschluss im Februar) erreicht haben. Und, wie schon an anderer Stelle erwähnt: Diese Seite lebt durch eure Mithilfe! Bitte sendet uns alle Infos, die potentiellen Lateinamerika-Radlern eine Hilfe sein können (Kontakt).

Systematik / Zuordnung: Die Updates sind sortiert nach der jeweiligen Buchseite unter Angabe des Kapitels. Ggf. nicht direkt zuordenbare Infos kommen am Schluss.

Alle Infos haben wir nach bestem Wissen und Gewissen auf Wahrheitsgehalt und Aktualität geprüft – dennoch muss auch hier der im LABB auf Seite 6 formulierte Haftungsausschluss gelten. Und jetzt: ¡Buen Viaje!


Seite 8: Gebrauchsanleitung / Länderlesebuch: Guyana und Surinam

Unter Teil II "Südamerika" ist zu lesen, dass die Guyanas "unter Radreiseaspekten keine erwähnenswerte Ziele darstellen". Die drei Winz-Länder an Südamerikas Nordküste werden wohl sicher auch in Zukunft für Rad-Toureros eher Randgebiete bleiben, aber ein paar sind doch immer wieder dort zugange – und mit durchaus positivem Fazit. Deshalb hier ungeschnitten die Infos, die unsere Co-Autoren Igel und Paola Zimmermann zu Guyana und Surinam ermittelt haben (Okt. 2007), dann Guyane (FR) und die Anschlüsse nach Brasilien (Nov. 2007).


Seite 58 ff: GPS-Karten Andenländer

Einen sehr guten Link für die GPS-unterstützte Andentour hat Co-Autor Julius Grossmann aufgestöbert: http://viajerosmapas.com/index.html und http://viajerosmapas.com/ViajerosMap_Instalador_V20071101.zip. Dabei handelt es sich um vektorielle Karten, die auf Garmin-Geräten laufen. Sie decken die Anden vom Raum Lima / Peru bis Südchile ab und sind beliebig bis auf Stadtplangröße skalierbar. Download kostenlos!

Auch auf www.proyectomapear.com.ar gibt es Garmin-taugliche Karten in hoher Genauigkeit, derzeit für Argentinien, Chile, Paraguay und Uruguay. Bolivien ist in Arbeit und wird demnächst folgen (Stand Oktober 2008).


Seite 84: Übernachtung unterwegs / sonstige Betten

Mittlerweile gibt es auch in ganz Lateinamerika immer mehr Casas de Ciclistas; betrieben von radlerfreundlichen Zeitgenossen (wie Lucho Ramírez D′Angelo, siehe Seite 221), die kostenlose Übernachtung in ihrem Haus gewähren. Eine Liste findet sich auf www.cdclatinoamerica.wordpress.com (unter "Casas de Ciclistas").


Seite 125: Gaskartuschen

Im Buch sind ausschließlich die Durchstich-Kartuschen für den CampingGaz-Kocher "Bleuet 206" empfohlen. Das scheint sich großflächig zu ändern – Ventil-Kartuschen sind deutlich auf dem Vormarsch. Aus Peru wird berichtet, dass Ende 2011 keine Durchstich-Kartuschen mehr aufzutreiben waren (während das in Chile im selben Jahr allerdings noch kaum ein Problem war). Auf jeden Fall gab es in Peru, Chile und Argentinien in größeren Städten und in Trekker-Centren flächendeckend Ventil-Kartuschen, meistens Fabrikat Doite (hecho en Chile).

Am besten fahren Gaskocher-Fans derzeit mit einem Kocher für Ventilkartuschen und ein paar Adaptern im Gepäck. Für Primus-Kocher etwa (mit Schraubanschluss) gibt es Adapter für CampingGaz-Kartuschen mit Ventil sowie auch für Durchstich-Kartuschen.


Seite 155: Bahn von Santiago de Chile nach Süden

Die Bahnstrecke Temuco – Puerto Montt ist wiedereröffnet; damit kann man wieder mit der Bahn von Santiago bis Puerto Montt fahren (mit Umsteigen in Temuco allerdings). Näheres unter www.chilereisen.at/chilereisen_bahn.htm. Infos auch auf der Seite der Chilenischen Bahnen: www.efe.cl. Für die Radmitnahme gilt dasselbe wie für Santiago – Temuco.


Seite 156: Turistel-Führer Chile

Die Gesellschaft Telefonica hat das Sponsoring des besten chilenischen Reiseführer- und Kartenwerks eingestellt. Die Bände Norte, Centro, Sur und Camping gibt es aber nach wie vor, vertrieben seit 2010 von der Tankstellenkette COPEC. Mehr dazu auf http://chileturcopec.cl unter Guías. Auch auf der Copec-Seite kann man sich die einzelnen Karten so wie früher anschauen; dazu auf Mapas klicken.

Zwischenzeitlich gibt es auch noch einen zweiten Anbieter von Chile-Karten, die einen ganz brauchbaren Eindruck machen: Mapas Compass, erhältlich als Papier- und als digitale Version unter www.mapascompass.cl. Und es gibt eine neue Reihe von Trekking- und Regionalkarten vom Anbieter Trekkingchile, aufgelistet hier. Die nützen auch dem Radler, z.B. bei Touren auf einsamen Routen durch die Atacama.


Seite 157 f: Andenpässe: Paso Pircas Negras

Mittlerweile ist es uns gelungen, ein paar Infos zum schwierigen und selten befahrenen Paso Pircas Negras aufzutreiben – der verläuft etwas südlich des Paso San Francisco (Tour CA 10) und ist im Lateinamerika BikeBuch nicht beschrieben. Startort in Chile ist Copiapo, in Argentinien Villa Unión an der nördlichen Ruta 40.

Schwierig ist der Paso Pircas Negras vor allem wegen seiner sehr schlechten Versorgungslage. Es gibt ein paar unbewirtschaftete Refugios; letzte Versorgungsmöglichkeit in Argentinien ist Vinchina, dann erst wieder kurz vor Copiapo. Die Strecke ist nur im Januar und Februar offen, die Grenzübergänge nur an wenigen Wochentagen, genau erkundigen! Mehr dazu hier im Reisebericht von Thorsten Brönner (auf Thorstens Website auch weitere Interessante Berichte über seine Südamerikatour). Zur Erinnerung: Das ist genau der Pass, den Wolfgang Butz 2008 nicht fahren durfte bzw. wegen geschlossener Grenzen nicht konnte, siehe hier im Kapitel "Weitere Touren / Links".


Seite 166 f: Kolumbien: Sicherheit / Einreise

Zu kaum einem Thema erreichen uns so viele Zuschriften wie zum Thema Sicherheit in Kolumbien. Nahezu einhellig sind alle Rad-Toureros, die in Kolumbien letzter Zeit unterwegs waren, der Ansicht, dass in unseren Breiten ein viel zu negatives Bild der dortigen Sicherheitslage gezeichnet wird. Zwar spricht das Auswärtige Amt nach wie vor eine eindeutige Warnung aus, weshalb wir unsere Ausführungen auf Seite 166 aufrecht erhalten müssen. Doch scheint sich die Lage in letzter Zeit wirklich zu entspannen, und der einst völlig darniederliegende Kolumbien-Tourismus verzeichnet deutliche Zuwachsraten. Wie erwähnt, jeder Kolumbien-Touri in spe muss sich selbst entscheiden. Zur leichteren Entscheidungsfindung hier noch ein paar Quellen: http://wikitravel.org/de/Kolumbien, www.ist-kolumbien-sicher.de und www.kolumbien-blog.com. Auch im Thorn Tree Forum von Lonely Planet (http://thorntree.lonelyplanet.com) gibt es immer wieder entsprechende Beiträge.

Einreise: Die Touristenkarte wird für 30 bis 90 Tage ausgestellt, je nach Tagesform des DAS-Beamten. Mittlerweile sind Verlängerungen auf bis zu sechs Monate pro Kalenderjahr möglich.


Seite 170: Von Kolumbien nach Panama per Boot

Das steigende Interesse von Motorradfahrern an der Panamericana hat in letzter Zeit dafür gesorgt, dass es wieder ein ganz akzeptables Angebot an Bootspassagen zwischen Kolumbien und Panama gibt – Fahrradmitnahme ist natürlich auch möglich. Ein guter Tipp für alle ist das Hostal "Casa Viena" in Cartagena, das auf seiner Webseite www.casaviena.com unter "Sailing to Panama" jede Menge Tipps und eine Auflistung von Gesellschaften anbietet. Hin und wieder sind das auch Segelyachten auf Weltumrundung mit viel Zeit, die ein paar Mal Cartagena – Colón (bzw. Portobelo nordöstlich von Colón) und vice versa mit zahlenden Passagieren segeln, um ihre Reisekasse aufzutanken (wie z.B. die schon ziemlich bekannte "Stahlratte", www.stahlratte.org). Auch in anderen Hostales in Cartagena, in vielen Internetcafés und im Yachthafen gibt es Infos bzw. sind Mitfahrgelegenheiten ausgehängt. Für die Fahrt von Panama aus gibt es Infos beim an entsprechender Stelle erwähnten Zuly′s Hostel (www.zulysbackpackers.com), im Hostal Mamallena (www.mamallena.com), wo immer die regelmäßig verkehrenden Yachten incl. Bild und Beschreibung ins Web gestellt werden, und im Hafen von Portobelo.

Seit Mai 2012 soll es sogar wieder eine reguläre Fährverbindung von Cartagena nach Colón geben, siehe hier. Hoffen wir mal, dass der Betreiber länger durchhält als sein Vorgänger vor nahezu 10 Jahren – über Infos von Radlern, die diese Fähre tatsächlich benutzt haben, würden wir uns freuen. Als Anregung noch eine weitere interessante Version: Mit dem Rad nach Turbo, dann weiter mit Cargobooten, siehe hier.


Seite 178: Karten Peru

Regionalkarten für ganz Peru kann man im Internet betrachten (oder herunterladen) unter http://sinadeci.indeci.gob.pe/PortalSINPAD/Default.aspx?ItemId=114. Und eine Karte der Provinz Lima findet sich unter www.infoperu.com/pics/lima-peru.jpg.


Seite 182: Straßenkarte Uruguay

Eine bereits in Deutschland erhältliche und damit vorplanungstaugliche Karte gibt es doch: ITM Travel Map "Uruguay" im ganz brauchbaren Maßstab 1:800.000.


Seite 183: Puente Internacional, Uruguay

s. dazu Update S. 362 ff.


Seite 184: Venezuela: Einreise / Währung

Auch bei Einreise auf dem Landweg ist neuerdings für Deutsche und die meisten anderen Europäer kein Visum mehr erforderlich (Visapflicht besteht nur noch für Anreisen mit einem Segelschiff, Einreisekategorie "Embarcaciones Deportivas"). Man bekommt 90 Tage Aufenthalt, Verlängerung ist recht einfach durch Aus- und umgehende Wiedereinreise, dann kriegt man nochmal 90 Tage.

Geld: Am besten Bargeld mitnehmen! Für alle gängigen Währungen (Euro, US$, brasilianische Reales, kolumbianische Pesos etc.) bekommt man auf der Straße rund 30% mehr Bolivares als bei Banken, in Caracas bis zu 50%! Das Wechseln auf der Straße ist in Venezuela durchaus üblich, im Gegensatz zu vielen anderen Ländern relativ sicher und wird vom Staat geduldet. Beispiel: Laut www.oanda.com und Konsorten erhält man für einen Euro zwischen 2800 und 2900, in Sta. Elena ca. 4600 und in Caracas zwischen 5100 und 5500 Bolivares (Stand Ende Juli 2007). Auf alle Fälle sollten aus Brasilien kommende Radler an der Grenze am Automat nochmal sichere Reales tanken und in Venezuela in Bolivares tauschen.


Seite 189 ff (Tour EP 1): Von Quito nach Trujillo

Die Panamericana durch Ecuador und Nordperu ist, wie ja im Buch beschrieben, zumindest bis zur peruanischen Grenze ein einziges Auf und Ab, die Distanzen zwischen den Versorgungsmöglichkeiten sind bisweilen lang. Auf Seite 194 unten sind die Orte aufgeführt, wo es mit Sicherheit Unterkünfte gibt. Hier jetzt noch einige wichtige Ergänzungen von Markus und Heidi (www.2roadrunners-on-tour.at) zur Schließung der Versorgungslücken (Stand Mai 2008), dazu noch diverse Weg- und Höhenangaben:

Kurz vor Ambato zweigt eine Umfahrungsstraße ab, die in einen tiefen Canyon führt und aus dem man dann nachher wieder hinaufhecheln muss. Deshalb besser direkt durch die Stadt, auch wenn die Stadtdurchfahrt verwirrend ist. 
Bei km 21 nach Ambato kommt man (falls man Baños auslassen will) nach Mocha, dort einige Restaurants. Dann führt die Straße auf 3600 m hinauf. Oben gibt es (einen guten Kilometer abseits der Straße) das Hostal Posada de la Estación mit schönem Ausblick auf den Chimborazo. Dann 20 km Downhill nach Riobamba, das auf 2750 m liegt. 
Nach Riobamba gleich wieder hinauf auf 3300 m und sehr hügelig weiter. Alausí liegt nur noch auf 2300 m (Hostal Europa ist okay).
Die Entfernung von Alausí nach Chunchi muss auf 35 km korrigiert werden. Ca. 12 km nach Alausí fehlen noch 20 km Asphalt, die aber Ende 2008 fertiggestellt sein sollen. 
Weiter – ständig bergauf und bergab (wie fast immer). In Cañar (66 km nach Chunchi, auf 3000 m) gibt es mehrere Unterkünfte, ein paar auch ca. 8 km vorher in Tambo.
Nochmals geht es über einen 3500-Meter-Pass, dann lange Abfahrt nach Azogues (ca. 35 km nach Cañar), dort auch mehrere Unterkünfte. Dann mehrheitlich flach weiter nach Cuenca (2450 m). Mindestens einen Tag bleiben, sehr schöne Stadt, viele Unterkünfte (Hostal Todos Santos in der Calle Larga wird empfohlen).
Auf den 107 km von Cuenca nach Oña gibt es versorgungstechnisch sehr wenig (zwei Dörfer mit Restaurant) und vor allem keine Übernachtungsmöglichkeit. In Oña (2300 m) ein Hotel an der Panamericana und ein Hostal im Dorf. Streckenprofil: anfangs flach, doch dann geht es auf 3300 m hinauf, dann wieder hinab und nochmal 10 km Anstieg. Keine Versorgungspunkte dann auf den 35 km bis Saraguro, dort mehrere Hostales (Sana Wasi wird empfohlen).
Dann wieder 10 km und 500 Höhenmeter bergauf, nach 20 km Verpflegung in San Lucas möglich. 10 km vor der Stadt Loja endgültig bergab auf 2000 m.
Ab Loja 14 km bergauf, 25 km bergab nach Catamayo (1200 m, mehrere Hostales). Wieder hinauf auf 2300 m, man passiert San Pedro de la Benedita und Velacruz (jeweils Versorgungsmöglichkeiten). In Velacruz Abzweigung nach Catacocha (1800 m, einige Unterkünfte).
Wenig Versorgung auf der nächsten Etappe (Laden nach 50 km in El Empalme), hinab auf 900 m, hinauf auf 1200 m – erst 15 km vor dem Grenzort Macará geht es endgültig bergab. Endlich!
In Peru geht es dann mehrheitlich recht flach weiter, genügend Versorgungspunkte, Orte mit Übernachtungsmöglichkeit wie im Buch beschrieben. Kaum mehr Vegetation und oft ein gemeiner Wind aus Südwest. Freut euch auf Trujillo und das Casa de ciclistas von Lucho!

Zum Schluss noch eine Höhenmeter-Aufstellung der einzelnen Etappen bis zur peruanischen Grenze – Suerte!

  • Quito – Latacunga 1174 Hm
  • Latacunga – Riobamba 1715 Hm
  • Riobamba – Alausí 1406 Hm
  • Alausí – Chunchi 746 Hm
  • Chunchi – Cañar 1933 Hm
  • Cañar – Cuenca 864 Hm
  • Cuenca – Oña 1873 Hm
  • Oña – Saraguro 1087 Hm
  • Saraguro – Loja 1338 Hm
  • Loja – Catacocha 2194 Hm
  • Catacocha – Macará 1402 Hm

Seite 198 ff (Tour EP 3): Tour del Oriente

Nach Information von Sven Ronatschk und Dorothee Heinisch (www.auf-radreise.de)  ist jetzt die ganze Strecke durchgehend asphaltiert. Die direkte Anfahrt von Riobamba nach Baños allerdings kann man wegen Erdrutschen immer noch nicht empfehlen. Alternative, wenn man aus Süden kommt: In Mocha rechts abbiegen, dann über Quero nach Pelileo und Baños - alles neu asphaltiert und schön zu fahren (Stand August 2009).


Seite 209 (Tour PB 1 bzw. PB 3, S. 220 ff): Izcuchaca – Pisco über den Abra Chonta

Eine weitere Verbindungsstrecke von der Panamericana hinauf zur Carretera de Sierra muss hier noch erwähnt werden. Sie ist landschaftlich wunderschön und bietet, quasi im "Vorbeiradeln", die Möglichkeit, einen 5000er-Pass (!) mitzunehmen. Kathrin und Philippe (www.tandemdream.ch) sind sie umgekehrt geradelt, hier die Details:

Izcuchaca liegt an Tour PB 3 (s. Seite 224), von dort auf Asphalt über zwei Pässe nach Huancavelica. Die sympathische Provinzhauptstadt (38.000 Einw.) ist auch per Schmalspurbahn von Huancayo aus zu erreichen. Von dort Schotterstraße, angenehm steigend mit Serpentinen, Richtung Abra Chonta. Von der Passhöhe ist ein Abstecher auf den Abra Huayrajasa möglich – 5059 m hoch, gilt als Perus höchster befahrbarer Straßenpass (3,5 km einfach).
Dann folgt eine flache Abfahrt über Santa Inés nach Puente Rumichaca. Dort trifft man auf die (asphaltierte) Straße von Pisco nach Ayacucho. In Fahrtrichtung Pisco zunächst ein neuer Anstieg auf eine Hochebene, dann folgt eine steile und windungsreiche Abfahrt nach Huaytará. Weiter durch ein Tal in Richtung Pisco, dort trifft man auf Tour PB 1.
Die Schotter-Etappen (knapp 100 km insgesamt) sind in gutem Zustand und waren im Berichtsjahr (Mitte 2008) auch mit vollbeladenem Tandem fast vollständig fahrbar. Sie sind bei den nachstehend aufgeführten Streckeninfos gekennzeichnet, der Rest ist asphaltiert.

Start in Izcuchaca (km 0, 2930 m, Hospedajes, Restaurants), dann:
km 15: Huando (3600 m, Hospedajes, Restaurants)
km 22: Pass (3740 m)
km 31: Puente Palca (3570 m)
km 58: Abra Ayacocha (4090 m)
km 76: Huancavelica(3680 m, alle Versorgungsmöglichkeiten)
km 121: Abra Chonta (4853 m, Schotter, Abstecher zum Abra Huayrajasa)
km 144: Santa Inés (4650 m, Schotter, einfaches Hostal, Restaurant)
km 176: Puente Rumichaca (3950 m, Schotter, einfaches Hostal, Restaurant)
km 194: San Felipe (4430 m, Restaurant)
km 246: Huaytará (2800 m, alle Versorgungsmöglichkeiten)
km 371: Pisco (0 m).
Im Tal (Panamericana um Pisco und Ica) wegen des Erdbebens 2007 sehr schlechte Versorgungslage.


Seite 216 (Tour PB 1): Nachtrag Nasca – Abancay

Mit steigender Bedeutung dieser Straße seit deren durchgehender Asphaltierung hat sich auch versorgungsmäßig einiges getan: Nach Information von Tom Richter (www.tour-en-blog.de) gibt es, wenn man die Abzweigung knapp 3 km nach Nasca als Nullpunkt nimmt, Restaurants (Wasser!) bei km 43, 52, 84 und 89. Die Restaurants sind etwa peruanischer Standard und teilweise recht sauber.

Weitere Daten zu diesem Strecken-Teilstück: Hinter Puquio (km 155) geht es lange bergauf (etwa bis km 200), unterwegs gibt es nur noch ein kleines Restaurant (etwa bei km 193), dann bleibt man lange in einer Höhe von über 4500 m (von km 200 bis 250) mit entsprechender Nachtkälte. Versorgungspunkte gibt es bei km 230 (Restaurant) und 245 (Laden). Korrektur: Pampamarca ist bei km 261, d.h. 106 km hinter Puquio. Das von Michael Merz beschriebene Schneesturmdorf müsste Negro Mayo sein bei km 230, also 75 km hinter Puquio.


Seite 220 (Tour PB 2): Billig / per Rad nach Machu Picchu

Eine interessante Möglichkeit, den unverschämten Fahrpreisen von Perurail zu entgehen, empfehlen Igel und Paola (www.grenzenlos.ath.cx). Der Zeitaufwand für die Reise von Cusco nach Machu Picchu und zurück liegt allerdings bei vier bis fünf Tagen. Im Detail:

Hinweg: Von Cusco mit dem Bus in Richtung Quillabamba, Abfahrt 19 Uhr (4.- US$). Aussteigen in Santa María, dort fährt gleich anschließend ein Minibus weiter nach Sta. Teresa (1.50 US$); Ankunft bei Sonnenaufgang. Dann 6 km zu Fuß zur Central Hidroélectrica, ebener Weg, schöne Sicht ins Tal. Bei etwas Glück kann man mit einem Lkw der Kraftwerk-Arbeiter mitfahren (0,50 US$). Vom dortigen Bahnhof fährt um 15.20 Uhr ein Tren local nach Aguas Calientes (1,50 US$, die Einheimischen gehen die 11 km auch gern auf oder neben den Schienen). Von Aguas Calientes gehen die Busse nach Machu Picchu hoch.

Rückweg: Um 6 Uhr von Aguas Calientes losgehen nach Sta. Teresa. Von dort um 10 Uhr Bus nach Sta. María, Ankunft gegen 12 Uhr, weiter 13 Uhr nach Cusco, Ankunft dort ca. 20 Uhr. Oder von Aguas Calientes mit dem Tren local um 12.10 Uhr nach Sta. Teresa, dort im Hostal übernachten und am nächsten Tag weiter wie oben.

Mit dem Rad: Die Straße, die der Bus Richtung Quillabamba nach Santa María nimmt, zweigt in Ollanta von Tour PB 2 ab und führt über den Abra Málaga (siehe im Buch Seite 220 oben / Variante). Schaut euch die Strecke auf dem Kartenlink von SINPAD (weiter oben, Update Seite 178) an und zoomt sie mit 400%iger Vergrößerung her. Erfreulicherweise ist der Abra Málaga zwischenzeitlich asphaltiert, nur die weitere Strecke nach Sta. Teresa ist noch Piste (Stand Dez. 2009). Oliver Lakota ist auf diese Weise per pedales bis Machu Picchu vorgedrungen, hier seine Streckenbeschreibung und ein paar Fotos.


Seite 220 ff (Tour PB 3): Ergänzungen Carretera de Sierra

In Chao gibt es das neue Hostal Mariba (unter deutscher Leitung) direkt an der Plaza de Armas, wo es sich noch einmal gut ausruhen lässt, bevor es in die Berge geht. Etwa 19 km nach Chuquicara kommt das Dorf Mirador mit dem Restaurant Patty, wo man sein Zelt aufstellen und auch ganz gut essen kann. 

Auf der Entenschlucht-Strecke fehlten im Sommer 2015 nach Info von Peter Smolka (www.tour-de-friends.de) nur noch ca. 70 km Asphalt zwischen Chuquicara und Huallanca. Direkt hinter Huallanca beginnt der Asphalt wieder. 

Korrektur: Mayocc liegt auf 2200 m und Huanta schon auf 2700 m. Danach geht es über einen Pass auf 2900 m hoch; Ayacucho liegt auf 2761 m. Zwischenzeitlich geht es nochmal auf 2400 m hinunter. Zwischen Chumbes und Chincheros geht es runter zur Puente Río Pampas (2000 m, tiefster Punkt). Und Vorsicht: Bei Kishuara trifft man auf eine Umfahrungsstraße; das Dorf liegt (geschätzte) 150 m tiefer. Oben am Abra Cruzccasa (9 km nach Kishuara) gibt es aber ein kleines Restaurant.

Eine komplett asphaltierte Alternative für den Abschnitt Huaraz – Huánuco gibt es mittlerweile auch – Petra und Volker Braun sind so gefahren (Stand Juni 2012). Dazu lässt man die Piste über Carpa aus und folgt der 3N. Die Alternative bedeutet zwar 45 km Umweg, ist aber landschaftlich wunderschön und hat drei wesentliche Vorteile:
   - Günstiges Höhenprofil, dadurch Schlafplätze in geringerer Höhe möglich.
   - Moderate Steigungen – meist um die 3, selten bis 5%.
   - Durch den guten Belag lässt sich die Umgebung viel intensiver genießen.
Von Huaraz (3090 m) geht es zunächst sanft bergauf zum Ort Conococha (4100 m, km 82 ab Huaraz, Restaurants, Tiendas, Hospedaje). Hier gabelt sich die Straße, geradeaus geht es nach Lima; wir halten uns links und folgen der 3N. Nach kurzer Abfahrt zum See erreicht man nach 10 km (km 93 gesamt) ein Gehöft. Direkt dahinter zweigt eine Piste links ab; unterhalb dieser befindet sich ein Bachlauf mit einigen schönen Plätzen zum Zelten. Dann wieder ca. 8 km bergauf bis zum Pass (4300 m, km 100). Kurz vorher zweigt eine Teerstraße nach Chiquian ab, doch diese Straße mündet später wieder in die 3N (und der Abstecher bedeutet einige Extra-km sowie mehrere hundert zusätzliche Höhenmeter).
Nach der Passhöhe geht es 13 km steil bergab auf 3650 Meter (km 113) – hier kommt die Strecke von Chiquian herein. Ab hier mäßig steil bergauf bis zum Abra Yanashalla (4650 m, km 145). Am Anfang der Steigung führt nach ca. 3-4 km auf der rechten Straßenseite ein kleiner Pfad zum Gebirgsbach hinab – wieder ein guter Platz zum Zelten. Als weitere Versorgungsmöglichkeit bietet sich Pachabamba auf etwa 3950 m an.
Vom Abra Yanashalla dann 56 km bergab bis La Unión (3200 m).

Die letzten noch fehlenden Kilometer Asphalt zwischen Andahuaylas und Abancay sind jetzt auch vollends abgeschlossen. Damit kann man nach Info von Rolf Wanka (Januar 2016, www.cycledelic.wordpress.com) die gesamte Carretera 3 von Huallanca (km 209 von Tour PB 3) bis Cusco (und weiter) staubfrei befahren.


Seite 229 ff (Tour PB 5): Streckendistanz

Sicuani liegt (von Cusco aus betrachtet) nicht bei km 95, sondern bei km 145. Man muss also bei allen km-Angaben hinter Urcos 50 km hinzuzählen; die Gesamtdistanz Cusco – Puno muss demnach von 345 km auf 395 km korrigiert werden


Seite 236 (Tour PB 7): Colca-Canyon

Die letzten Pisten-Kilometer der Carretera 28 zwischen Cañahuasi und Chivay wurden mittlerweile asphaltiert. Somit kann man jetzt ganz auf Asphalt von Arequipa zum Colca-Canyon gelangen.


Seite 238: Titicacasee Ostufer

Zu dieser selten beradelten Alternativstrecke Puno – La Paz gibt es jetzt genaue Daten, ermittelt von Sven und Doro (www.auf-radreise.de, April 2009). Die beiden kamen von La Paz, sind sie also umgekehrt gefahren. 2015 wurden diese Infos von Katharina und Bram (https://theroyaltrip.wordpress.com) aktualisiert und ergänzt. Die Strecke zweigt von der unter PB 8 beschriebenen Hauptstrecke in Huarina ab (km 0, 3820 m, Hospedaje, Läden). Erfreulich: an der Asphaltierung wird gearbeitet, 2015 fehlten nur noch gut 40 km. Eine nicht unschwierige Strecke, viel Auf und Ab, bei Nordwind können Patagonien-Gefühle aufkommen.

km 19: Achacachi (3820 m, Unterkunft, Laden, Tankstelle)
km 44: Erster Blick auf den See seit Huarina – schön!
km 55: Ancoraimes (3850 m, schöne Kirche, Unterkunft, Verpflegung), dann satter Anstieg
km 64: Sisasani (klein, Wasserhahn auf der Plaza, 4150 m!)
km 81: Puerto Carabuco (3820 m, sehenswerte Kirche, Laden, Tankstelle, Impfzentrum vor dem Ort, freundlich, dort Zimmer für Radler und Zeltmöglichkeit)
km 95: Escoma (3850 m, Unterkunft, Verpflegung, Asphalt endet, weiter auf recht schlechter Straße
km 120: Puerto Acosta (3830 m, Unterkunft, Verpflegung, Polizei). Hier bekommt man jetzt den bolivianischen Ausreisestempel, den man sich ursprünglich in La Paz besorgen musste. Dann an der Municipalidad (rechte Ecke an der Plaza) steil auf schlechter Piste bergan
km 123: Abzweigung am Fluss links! Dann hoch auf 4120 m (km 128, schöner Blick)
km 132: Grenze (Bolivien), dann Peru bei km 135. Hier wenn möglich Stempel holen; den offiziellen peruanischen Einreisestempel gibt es erst in Puno.
km 136: Tilari (3820 m, Unterkunft, Verpflegung). Hier beginnt wieder der Asphalt.
km 153: Conima (3850 m, Unterkunft, Verpflegung. Von hier gehen nach Absprache Boote zur Insel Suasi; von dort einmal täglich nach Puno.
km 170: Moho (3890 m, Unterkunft, Verpflegung). Kürzerer Weg schon vor dem Ort links, am See entlang. Die Straße durch den Ort führt über einen 4120-m-Pass
km 210: Huancane (3820 m, Unterkunft, Verpflegung, Fahrradladen)
km 273: Juliaca – alles, was das Herz begehrt!


Seite 239 (Tour PB 9): Absturz in die Yungas

Die im Buch erwähnte neue Trasse ist seit Februar 2007 tatsächlich fertig und befahrbar. Sie zweigt einige Kilometer hinter Unduavi von der alten Straße ab (bzw. diese jetzt von der neuen) und ist bis kurz vor Coroíco befestigt. Der Schwerverkehr verkehrt seither auf der neuen Straße, weshalb sich die alte wesentlich problemfreier radeln lässt. Die neue Straße weist aber an der Abzweigung ein dickes Radverbotsschild auf, wohl um die organisierten Downhiller fernzuhalten, deren Veranstalter Abgaben für den Erhalt der alten Straße zahlen müssen. Für Einzelne sollte die Benutzung der neuen Strecke trotzdem kein Problem sein.

Die neue Straße ist schon mehrfach durch Erdrutsche unpassierbar gewesen; dann muss der ganze Verkehr wieder über die alte Trasse rollen. Schon wenige Monate nach der Eröffnung mussten einzelne Abschnitte der neuen Straße nach diesen Erdrutschen mit einem Not-Pflasterbelag versehen werden. Die Ur-Downhillstrecke wird also wohl auch in Zukunft noch eine ganze Weile erhalten bleiben – zumal es zwischenzeitlich einen Kontrollposten gibt, an dem auch "Privatradler" einen Obulus entrichten müssen.

Jonathan Wegmüller ist die neue Straße auf dem Rückweg nach La Paz gefahren und berichtet (Nov. 2010): "Von Coroíco geht es die im Buch beschriebene mit Kopfsteinpflaster befestigte Straße hinab nach Yolosa. Dort beginnt dann die neue Straße über Cotapata, Unduavi und La Cumbre nach La Paz. Sie führt zunächst in gemäßigter Steigung bergauf. Die Hänge in den Kurven sind mit Betonverankerungen gesichert; einzelne haben sich leider bereits gelöst – die geologischen Bedingungen scheinen für die Substanz der neuen Straße nicht gut zu sein. Momentan wechseln sich gut asphaltierte Straßenabschnitte mit Kopfsteinpflaster-Strecken ab, andere Abschnitte sind mit Betonplatten versehen, deren Fugen momentan noch gut passen und sich ordentlich befahren lassen. Stellenweise hat sich der Asphalt auch bereits in Kies umgewandelt – solche Abschnitte sind als ’geologisch instabile Zonen’ gekennzeichnet. Immer wieder hat man schöne Ausblicke ins grüne Tal hinunter und auf das Städtchen Coroíco. Nach dem ersten Tunnel (km 78 bis La Paz) wird die Straße besser (Betonplatten und Asphalt wechseln sich ab). Steiler Anstieg dann bis km 76, danach folgt eine flachere Strecke und es geht zuweilen sogar ein bisschen bergab. Dann führt die Straße wieder hinauf und es folgt ein 1 km langer Tunnel (ab km 59, hier letzter Blick nach Coroíco). Im Tunnel gibt es auf beiden Seiten ein Trottoir, auf dem es sich fahren lässt. Nach dem Tunnel wird der Blick frei auf die alte ’Death Road’, die sich an der anderen Talseite entlangschlängelt. Bei km 52 wird es wieder etwas flacher, dann Anstieg bis Cotapata (eine Tankstelle und drei Häuser an der Straße). Hier befindet sich der zweite Einstieg zur ’World 's most dangerous road’ – den Rest der Straße bis La Paz sowie den ersten Einstieg siehe im Buch.

Ein paar Anmerkungen noch: Auf der ’Death Road’ wurden wir etwa 7 km vor Yolosa von einer Frau zur Kasse gebeten – jeder Radfahrer müsse für die Benutzung 25 Bolivianos zahlen. Der ’Absturz in die Yungas’ ist also jetzt so kommerzialisiert, dass hier die hohle Hand gemacht wird – andererseits wird aber auch etwas an der alten Straße getan, die zwischenzeitlich zu einer wichtigen Tourismuseinnahme geworden ist. Auch sind das Hostal Kory und ganz Coroíco wesentlich teurer geworden, höheres Preisniveau als in La Paz – trotzdem bleibt der ’Absturz in die Yungas’ ein gewaltiges Erlebnis, dass ich nicht missen möchte."


Seite 242 ff (Tour PB 10): Tour durch Boliviens Herzland

Nachtrag: An der Nationalstraße 1 in Ventilla (km 115 ab Challapata) gibt es zwei Hospedajes direkt an der Kreuzung, eines davon mit recht ordentlichem Restaurant.

Und die Strecke von Oruro nach Uyuni ist nach Info von Rolf Wanka (www.cycledelic.wordpress.com) seit 2015 endlich durchgehend asphaltiert!


Seite 244 f: Von Huari direkt zum Salar de Uyuni

Um die schlechte Direktstrecke zwischen Huari und Colchani zu umgehen gibt es zwischenzeitlich eine Alternative, die bei Radlern immer beliebter wird: Kurz nach Huari biegt eine Straße nach Salinas Garci Mendoza ab, die die ersten 10 km asphaltiert und in der Fortsetzung bereits planiert ist, um sie für die Asphaltierung vorzubereiten (Stand Nov. 2009), also durchgehend relativ gut fahrbar. Sie verläuft über Quillacas (km 24 ab der Abzweigung, Unterkunft, Restaurant) und Tambo Tambillo (km 76, kleiner Laden) nach Salinas (km 125), dann weiter wie in Tour PB 12 beschrieben.

Die Straße soll einst bis zur Grenze mit Chile asphaltiert werden, aber das wird noch dauern. Doch seit es den bolivianischen Ausreisestempel auch direkt an der Grenze in Hito Cajones gibt (s. Update S. 256 ff) ist diese Strecke auch als kürzere Verbindung zur Lagunenroute (Tour PB 13) geeignet und damit zur Weiterreise nach Chile.


Seite 245: Uyuni – Potosí und Uyuni – Villazón – La Quiaca – Salta

Für alle, die von Uyuni nach Argentinien nicht mit der Bahn, sondern tatsächlich per pedales gelangen wollen: Die Strecke ist mittlerweile ab Tupiza asphaltiert, aber der Rest immer noch schwierige Piste und recht versorgungsarm. Nachstehend die wichtigsten Einzelheiten:

Km    0: Uyuni
Km  57: kleines Dorf, Restaurant, Tienda
Km  79: Cerdas, Tienda, Wasser aber nur vom Brunnen
Km 106: Atocha – der einzige Ort bis Villazón mit allen Versorgungsmöglichkeiten
Weiter mit viel Auf und Ab, Steigungen mit 10 bis 20%
Km 115: Kreuzung, rechts halten!
Km 151: Mina Tolamayo mit Tienda. Die Minenverwaltung stellt manchmal auch einen leeren Raum zum Übernachten zur Verfügung
Km 188: Sola, Tienda und Restaurant
Km 217: Tupiza, alle Versorgungsmöglichkeiten, Hotel Mitru wird empfohlen. Kurz vor der Stadt beginnt der Asphalt
Km 260: Arenales – einzige Versorgungsmöglichkeit bis Villazón, Tienda, Essstände
Km 310: Villazón! Geld wechseln, in La Quiaca zwar Geldautomaten, aber keine Wechselmöglichkeit!
Km 312: La Quiaca (Argentinien), alle Versorgungsmöglichkeiten)

Auf der weiteren Strecke nach Salta auch alles Asphalt. Full sevice in Abra Pampa (km 73 ab ab La Quiaca), Humahuaca (km 161), Tilcara (km 207), Yala (km 277), San Salvador de Jujuy (km 289) und El Carmen (km 312). Salta erreicht man bei km 384 (696 km ab Uyuni).

Ganz asphaltiert ist aber seit Ende 2011 die Strecke Uyuni – Potosí und auch Potosí – Tupiza (Nationalstraße 14). Wer also von La Paz bis Argentinien ganz auf Asphalt fahren möchte, hat dazu jetzt die Möglichkeit (Challapata – Potosí – Villazón), wenngleich unter Auslassung von Uyuni. Wer über Uyuni will hat noch Piste ab Huari, dann ganz Asphalt, falls er über Potosí fährt.


Seite 248 f: Anschluss Cochabamba – Santa Cruz – Corumbá / Brasilien

Die erwähnte schlechte Piste von Santa Cruz zur brasilianischen Grenze ist seit 2009 komplett asphaltiert und hat sich in entgegengesetzter Richtung in eine ernstzunehmende Querverbindung entwickelt von Campo Grande bzw. Corumbá (Pantanal) nach La Paz oder auch nach Salta.

Die Schweizer Mirko Müller und Rosina Glur sind auf ihrer Südamerika-Tour 2013 u.a. von Santa Cruz nach Cochabamba geradelt – hier ihre Strecken-Infos. Zur Bahnverbindung gilt nach wie vor der im Buch beschriebene Status Quo: Auf bolivianischer Seite fährt der Zug, auf brasilianischer (immer noch) nicht.


Seite 253 ff (Tour PB 12): El Alto (La Paz) – Salar de Uyuni direkt

Info von Olivier Beffort (Stand Oktober 2011) zur Teilstrecke Challacota – Salinas Garci Mendoza: "Ich bin Teile der Strecke in umgekehrter Richtung gefahren – ca. 10 km nach Salinas biegt eine Piste links ab (keine Wegweiser). Diese Piste wurde neu aufgeschüttet, war im Berichtsjahr einigermaßen fahrbar und führt direkt nach San Martín. Die im Buch für diese Teilstrecke beschriebene Piste habe ich weder gesehen noch gefunden. Die Strecke von San Martíin via Challacota und Concepción de Belén nach Chipaya wird kaum noch befahren; der Untergrund ist zwar meistens ziemlich gut (hart), aber der Wegverlauf alles andere als eindeutig. Es gibt hier viele Spuren, hat Geisterdörfer, die auf keiner Karte eingezeichnet sind, und ich habe auf dieser ganzen Strecke definitiv niemanden getroffen außer in den genannten Ortschaften. Challacota ist praktisch ausgestorben. Ich habe mich dort verfahren." (Reisebericht s. hier, GPS-Daten dazu unter Etappe 2).


Seite 256 ff (Tour PB 13): Neues von der Lagunenroute

Neu und wichtig (Stand Ende 2010, Info von Marisa Ernst): Den bolivianischen Ausreisestempel gibt′s jetzt direkt an der Grenze in Hito Cajones! Da sich solche Dinge in Bolivien aber schnell ändern können, besser vor Ort noch mal erkundigen.

Auf dieser für Rad-Toureros immer noch harten, aber von den Jeeps der Touragenturen aus Uyuni und San Pedro de Atacama stark frequentierten Strecke ist einiges an neuer Infrastruktur dazugekommen, die auch dem Radler das Leben erleichtert. So gibt es an der Laguna Hedionda mittlerweile ein Hotel, das nach Info von Katharina und Bram (https://theroyaltrip.wordpress.com, Stand 2015) günstige Übernachtungspreise für Radler anbietet oder auch einen windgeschützten Zeltplatz an der Rückseite des Hauses. Die von Co-Autor Julius Grossmann einst vergeblich gesuchte Trinkwasserquelle (das Hotel existierte damals noch nicht) liegt ca. 200 bis 300 m nördlich dieses Hotels und wurde in einem Becken gefasst, an dem eine unübersehbare Pumpe steht. Die Durststrecke zwischen der Laguna Colorada und San Juan verkürzt sich somit auf etwa die Hälfte.

Ergänzung von Hannes Klenze (Mai 2013): Neben dem nun schon seit ein paar Jahren existierenden einfachen Restaurant an den Termas Chalviri gibt es dort jetzt auch ein Refugio zum Übernachten (auch Zelten möglich). Und 10 km vor der Laguna Colorada ist ein "Jeep-Dorf" mit wenigstens fünf Refugios entstanden (Huaylla Jara). Katharina und Bram: "Es empfiehlt sich, dort ggf. ein paar Vorräte zu kaufen, da es am Refugio Colorado nur einen Miniladen mit Süßkram, Bier und Cola gibt." Weitere Übernachtungsmöglichkeiten finden sich an der Laguna Verde und bei der Abfahrt zur Laguna Ramaditas.

Die Pistenqualität hat sich an vielen Stellen verbessert. Durch die Silolische Wüste führte im Mai 2013 eine zum größten Teil gut fahrbare "Hauptspur", die Piste vor dem Refugio Colorado war sehr ordentlich; der übelste Teil wurde deutlich entschärft. Hannes: "Man musste nie mehr als 100 m schieben. Und die Piste vom Grenzposten Hito Cajón zur Asphaltstraße wurde eben geschoben und fährt sich jetzt fast wie Asphalt." Trotzdem: Die Warnungen im Buch müssen aufrecht erhalten werden! Nach Katharina und Bram war die Pistenqualität auch 2015 nicht zu unterschätzen: "Wir empfehlen Reifen mit einer Breite von 2" oder mehr." Siehe auch den Beitrag von Olivier Beffort.

Eine weitere Anmerkung von Hannes: "Nachdem mehrere Guides uns gesagt haben, sie halten die Route auch Ende April für machbar, haben wir es gewagt und sind problemlos durchgekommen. Es war wärmer, die Tage waren länger als im August – aus dem Buch auf der Isla Incahuasi geht hervor, dass es doch etliche Radler gibt, die die Lagunentour auch außerhalb der im Buch angegebenen Monate angehen. Natürlich muss jeder selbst entscheiden, ob er das Risiko der Schneefälle eingehen will – wir sind jedenfalls nicht versumpft; bei uns war es staubtrocken."

Hin und wieder wurden wir schon auf die zweite (auf Seite 257 erwähnte) Insel im Salar de Uyuni angesprochen: Das ist die Isla Pescado (Achtung – oft wird das verwechselt, auch in etlichen Prospekten der Tour-Anbieter oder in der Literatur), die im Gegensatz zur Isla Incahuasi unbewirtschaftet ist, auf der man aber biwakieren kann. Die Isla Pescado liegt etwa 20 km nordwestlich der Isla Incahuasi und hat die Koordinaten S 20° 08’ 02.0", W 067° 48’ 45,4".


Seite 265 f (Tour CA 1): Ollagüe – Salar de Uyuni

Info von Olivier Beffort (Stand Oktober 2011): Ab Avaroa, dem bolivianischen Grenzposten 5 km hinter Ollagüe, gibt es eine neue Piste nach Uyuni (250 km), mit einer schönen Wegweiser-Brücke versehen. Die führt über San Cristóbal und damit weiter südlich als die seitherige Route (über Chiguana und Río Grande) und scheint gut ausgebaut zu sein. Olivier ist sie nicht gefahren, sondern via Chiguana nach San Juán; diese Strecke scheint aber kaum noch befahren zu werden.

Olivier fuhr dann quer über den Salar de Chiguana (Daten s. hier bei seiner Tour, Etappe 2), dort war der Untergrund hart und gut fahrbar (Lehm-Salz-Hartbelag). Vor San Juán dann sehr sandig (Schiebestrecke), dito am Übergang zur Lagunenroute (Tour PB 13).


Seite 266 ff (Tour CA 2): Géiseres El Tatio

Ab Guatin führt jetzt (Stand Oktober 2011) eine neue Straße über Machuga zu den Geysiren; sie mündet kurz vor der Querung des Rio Putana in die von Hermann Kiendler beschriebene Piste. Olivier Beffort: "Die neue Straße hat bis auf den kleinen Pass auf knapp über 4000 m (vor der Lagune bei Machuga) einen tollen Hartbelag, fährt sich wie Asphalt. Ab Machuga geht es dann aber ziemlich steil und gewohnt schroff zur Sache, man überquert einen weiteren kleinen Pass, fährt durch ein wunderschönes Tal und gelangt nach einer letzten heftigen Steigung auf die eigentliche Hochebene von El Tatio. Ich bin die Strecke von den Geysiren kommend umgekehrt gefahren. Beim Abzweig nach Machuga, kurz nach dem Rio Putana, gibt es einen Wegweiser.

Die Piste ab Chiu Chiu hat jetzt gleichfalls einen Hartbelag, teilweise ist sie sogar neu asphaltiert und bis auf die Passhöhe von ca. 4500 m bestens befestigt – 100% fahrbar, ohne Probleme." Mehr dazu hier in Oliviers Reisebericht, s. auch GPS-Daten Etappe 1a.


Seite 272 ff (Tour CA 3): Paso Jama

Achtung: Die in diesem Kapitel genannten GPS-Koordinaten sind in Dezimalgrad angegeben! Das hat schon einige Leser verwirrt und wird in der nächsten Auflage vereinheitlicht.

Die Versorgungs- und Übernachtungssituation an diesem (nördlich des Paso Bermejo) wichtigsten Verbindungspass zwischen Argentinien und Chile wird spürbar besser! Nach Info von Michi Adams (Januar 2010) gibt es zusätzlich zu den im Buch genannten Servicepunkten jetzt noch einen kleinen Laden 7 km nach Purmamarca, einen weiteren 25 km nach den Salinas Grandes (unauffälliges Lehmhaus mit Coca-Cola-Schild) und vor allem direkt an der Grenze eine neue YPF-Tankstelle mit Laden und Unterkunft. Und hier noch eine Auflistung der "Radler-Annehmlichkeiten", die Marisa Ernst im November 2010 vorfand, mit GPS-Koordinaten:

  • Quepiaco (S23 04.919 W67 35.875): Wasser und Mauer als Windschutz.
  • kurz vor Salar de Pujsa (S23 06.741 W67 32.729): evtl. Frischwasser aus Lagune (nicht gesichert).
  • Paso Jama (S23 04.358 W67 30.287).
  • Salar de Aguas Calientes (S23 07.045 W67 25.858), Mauer als Windschutz.
  • Salar de Quisquiro (S23 11.934 W67 19.493), Mauer als Windschutz.
  • Salar de Jama (S23 11.712 W67 16.640), Mauer als Windschutz.
  • YPF (S23 14.288 W67 01.134): Getränke, Knabbereien, fertige Sandwiches (an der Grenze gibt es keine ATM, die Tankstelle nimmt aber Kreditkarte). Unterkunft wurde bei unserer Durchreise keine angeboten.
  • S23 37.569 W66 50.913: Kleines bewohntes Haus, evtl. Wasser.
  • S23 24.189 W66 30.796: Vegas del Taire, Bachlauf.
  • S23 29.223 W66 04.227: Das von Michi Adams beschriebene "unauffällige Lehmhaus" (Laden) bei Straßenkilometer 92,1 ist mittlerweile geschlossen. Verkauft wird auf der anderen Straßenseite (kein Schild)!
  • S23 32.531 W65 58.089: Restaurant / Hostal Tres Pozos.
  • S23 32.531 W65 58.089: Salinas (Getränkeverkauf).

Seite 275 ff (Tour CA 4): Paso Sico

Den Einreisestempel für Argentinien erhält man jetzt bereits an der Grenze (ca. 10 km nach der Grenze kommt die Abfertigungsstelle) und nicht mehr erst in San Antonio de los Cobres.


Seite 279 (135): Tren a las Nubes / Paso Socompa

Der "Zug zu den Wolken" fuhr längere Zeit nicht, nachdem der Betreibergesellschaft im Juli 2005 wegen technischer Mängel die Lizenz entzogen worden war. Seit August 2008 verkehrt er aber wieder jeden Mittwoch, Freitag und Sonntag. Übrigens hat sich auch bei der im Buch genannten Homepage ein Fehler eingeschlichen: Richtig muss es www.trenalasnubes.com.ar heißen.

Zum parallelen und selten befahrenen Paso Socompa lagen lange Zeit kaum Informationen vor, und praktisch keine aus Radler-Sicht. Der Schweizer Tourenradler Christian Dupraz hat diese Strecke im Dezember 2007 unter seine Stollenreifen genommen, hier seine Infos und Eindrücke (Socompa zum Zweiten). Christians weiterer Weg führte ihn dann über die von Rad-Toureros auch nur selten befahrene Provinzstraße 43 nach Antofagasta de la Sierra (nicht zu verwechseln mit dem chilenischen Antofagasta) und zur Ruta 40. Kurz nochmal die Fakten zum Socompa: Heute kein offizieller Grenzübergang mehr, aufgrund einiger recht steiniger und versandeter Abschnitte für Radler einer der eher schwierigen Andenpässe! Aber die Strecke ist fahrbar; auch die Grenzstationen sind noch besetzt, obwohl es Wochen oder Monate dauern kann, bis dort wieder mal ein (Allrad-)Touri auftaucht. Auf der chilenischen Seite beginnt die Haupt-Zufahrtstraße (Ruta 28) in der Hafenstadt Antofagasta, asphaltiert bis zur Mina Escondida; Tolar Grande ist der letzte bewohnte Ort am argentinischen Teil der Route. Alle weiteren (sehr rudimentären) Versorgungspunkte siehe Christians Bericht. Unbedingt Infos in San Antonio de los Cobres bzw. andersherum in Antofagasta oder in San Pedro de Atacama einholen!

Nach Christian Dupraz ist dann Julius Grossmann über den Paso Socompa geradelt (September 2008; seine Eindrücke und Empfehlungen im Anschluss an Christians Bericht, inkl. Link zu den genauen GPS-Daten) und im Oktober 2010 Manuel Küng, der gleichfalls seine Strecken-Infos zur Verfügung gestellt hat. Zur Socompastrecke siehe auch hier den Expeditionsbericht von Achim Zahn (www.seracjoe.de) aus dem Jahr 2004 (Trans Anden – Auf den Thron der Inkas). Die darin erwähnten bürokratischen Schwierigkeiten beim Grenzübertritt betreffen allerdings nur Autofahrer; Christian, Julius und Manuel konnten bei ihren Touren den gesamten Grenzkram direkt am Pass abwickeln. Auch eine argentinische Fahrrad-Expedition war zwischenzeitlich am Socompa zugange; siehe unter www.latitud-cero.com.ar. Auf dieser Seite gibt es teilweise sensationelle Bilder und auch eine Kartenzeichnung (mit Wasserstellen). Ein paar Bilder und ein Erlebnisbericht aus der Sicht einer Jeep-Besatzung finden sich auch auf www.untennachoben.de (Reisebericht vom 22.04.2004).


Seite 284 ff (Tour CA 7): Abra de Acay

Streckeninfos und Fahreindrücke vom höchsten Pass Argentiniens aus den Jahren 2008 und 2010 siehe auch hier. Demnach hat sich auf dieser einst sehr schlechten Straße einiges zum Positiven verändert.


Seite 291 ff (Tour CA 10): Paso San Francisco

Neues vom und Ergänzungen zum Paso San Francisco: Von Copiapó bis zum Pass gibt es jetzt km-Tafeln; der Belag auf chilenischer Seite ist weitgehend Consolidado und fast so gut wie eine Asphaltstraße, nur zwischen der Grenzstation und der eigentlichen Grenze stellenweise schlechter Ripio. Dietmar Brandl berichtet (Stand März 2012): "Dieser Abschnitt wird jetzt asphaltiert. In den nächsten drei Jahren soll das Projekt abgeschlossen sein. Die ersten 20 km nach der Aduana sind bereits fertig; dort rollt es wirklich traumhaft. Danach momentan 10 km Ripio mit zahlreichen Baustellen und dadurch relativ viel LKW-Verkehr. Auf ca. 4300 m flacht sich die Straße ab; dort nochmal einige Kilometer Ashpaltstraße. Die war für den Verkehr noch geschlossen, doch mit dem Fahrrad konnte man sie schon benutzen. Nach diesem Asphaltstück muss man sich momentan bis zur Grenze noch mit ziemlich schlechtem Ripio herumschlagen (weich und sandig, Wellblech)."

Die Wasser-Problematik hat sich auch entspannt. Mittlerweile haben schon mehrere Radler (entgegen den Erfahrungen von Hermann Kiendler) berichtet, dass es an der chilenischen Grenze (bei km 174 ab Copiapó) Trinkwasser gebe, manchmal bieten es die Beamten sogar unaufgefordert an. Man kann dort evtl. auch zelten. Die Abfertigungshalle dort gleicht einem Flughafenterminal, komplett mit Gerät zum Durchleuchten des Gepäcks – ein sagenhafter Aufwand für einen Grenzübergang mit etwa drei bis fünf Fahrzeugen täglich! Pius und Stefan (www.panamerica.ch) und auch Dietmar berichten, dass sie sogar im Abfertigungsgebäude biwakieren durften. 2012 gab es hier gar einen kleinen Kiosk.

Hier – dank Pius und Stefan – noch eine Aufstellung aller Annehmlichkeiten, die der müde und durstige Radler im Verlauf des Paso San Francisco antrifft (Copiapó = km 0): Auf der Homepage der beiden findet sich auch ein genaues Höhenprofil.

Km  79: Hospedaje (Wasser erhältlich).
km 103: kleiner Bach (ein paar Häuser).
km 132: Mina Mantos de Oro (Wasser).
km 174: Chilenischer Grenzposten (s. oben)
km 207: kleiner Wasserfall neben der Straße.
km 261: Laguna Verde. Geniale Thermalquellen, kleine Campsite mit Schutzhütte.
km 267: Bach (sollte Trinkwasser sein).

Die eigentliche Grenzlinie folgt bei km 280. An der argentinischen Grenzstation in Las Grutas (km 303) gibt es ein Refugio mit Betten und warmer Dusche, Wasser natürlich auch, Verpflegung aber nicht sicher. Und: Die Abfahrt nach Fiambalá ist seit Ende 2008 jetzt endlich vollends ganz asphaltiert!

Neu ist auch: Auf der argentinischen Seite des Passes wurden geniale kleine, dreieckige Metall-Schutzhütten aufgestellt (km 316, 347, 368, 411 und 427. Die sind jeweils ca. acht Quadratmeter groß, haben eine solarbetriebene Notrufeinrichtung und einen kleinen offenen Kamin zum Feuermachen (Brennmaterial findet sich allerdings nur in tieferen Regionen). Und bei km 385 gibt es seit Januar 2009 das neue und große Hotel Cortaderas.

Abschließend muss nochmal betont werden: Wegen dem stets strammen Westwind ist der Paso San Francisco wesentlich leichter von Chile aus zu fahren – so mancher hat in der Gegenrichtung schon bergab geschoben!


Seite 298 ff (Tour CA 11): Bermejo-Route: Uspallata – Mendoza über Villavicencio und die alte "Gewindestrecke"

Lange Zeit war nicht klar, ob die historische "Gewindestrecke" zwischen Uspallata und Villavicencio für Radler noch machbar sei. Das war einst ein Teil der offiziellen Ruta 7, doch die wurde auf dem Abschnitt Uspallata – Mendoza zwischenzeitlich verlegt und verläuft jetzt weiter südlich über Portrerillos und Godoy Cruz. Grund dafür war der schwierige Unterhalt der kurvigen Bergstrecke, vor allem im Winter. Als dann noch das Bad-Hotel im Mineralwasser-Ort Villavicencio schloss blieben auch noch die Touristen aus.

Da der Mineralwasser-Abfüllungsbetrieb immer noch in Villavicencio ist, blieb die Straße von Mendoza dorthin natürlich on the map, wurde aber quasi zur Sackgasse. Die Bergstraße von V. nach Uspallata über den gut 3000 m hohen Pass Cruz de Paramillo wurde nicht mehr unterhalten und verfiel zusehends. Erst die Erschließung der Reserva Natural bei Villavicencio brachte dann die Wende, und mittlerweile kann die Passstraße auch für Tourenradler wieder empfohlen werden.

Ursula und Peter (www.radfieber.blogspot.de) sind die Strecke angegangen; in ihrem Blog findet sich ein kleiner Erlebnisbericht (von Mendoza aus). Vom alten Bad-Hotel wird immer wieder berichtet, dass es renoviert wird und kurz vor der Eröffnung stehe (mehr dazu hier und hier), aber das wird sich wohl noch etwas ziehen. Immerhin gibt es eine Hostería mit gutem Essen und Camp-Möglichkeit. Hier die Infos von Ursula und Peter (Stand Nov. 2012): "Das Hotel ist geschlossen und es sieht auch nicht so aus, als ob irgendwelche Renovierungsarbeiten stattfinden würden. Der Kellner in der Hostería sagte, dass diese Gerüchte seit Jahren kursieren, aber nichts passiert. Der Garten wird allerdings noch gepflegt und man kann die Kapelle besichtigen. Das Restaurant ist super, urig und man kann problemlos hinterm Haus zelten. Es sind sogar Toiletten vorhanden, der Zustand ist "benutzbar". Vom Zentrum Mendozas bis nach Villavicencio sind es ca. 55 km und 900 Höhenmeter. Weiter bis Uspallata sind es nochmal 60 km, davon 30 km bergauf (1250 hm) und fast alles Schotter; nur die letzten 10 km sind asphaltiert."

Wer vom Paso Bermejo her kommt und nach Mendoza will: In Uspallata an der großen Rechtskurve im "Zentrum" geradeaus, kaum zu verfehlen.


Seite 311 (Tour CA 13): Anschluss von der Seen-Runde zur Ruta 40

Über Lonquimay hat man Anschluss an die Ruta 40 (über Las Lajas), damit nach Norden in Richtung Mendoza. Streckenbeschreibung dazu s. im Update Seite 355.


Seite 323 (Tour CA 13): Von Pucón nach Junín de los Andes

Update von Svende Obrocki (März 2016): Diese Traumstrecke ist mittlerweile bis auf wenige km komplett asphaltiert. Etwa 8 km nach Curarrehue (letzter Ort vor der Grenze) gibt es den sehr schön am Rio Trancura mit Blick auf den Lanín gelegenen Campingplatz Carén; er vermietet auch Canbañas. Bis zur chilenischen Grenze dann stetig bergauf, tolle Ausblicke zurück ins Tal, am Lago Quellelhue gibt es noch einen kleinen Verkaufswagen. Komplett asphaltiert bis zur Grenze.

Nicht asphaltiert sind dann nur noch die 12 km nach der Grenze. Der im Buch erwähnte Campingplatz direkt am Lanín nimmt chilenisches und argentinisches Geld. Der Rest der sehr schönen und jetzt immer leicht bergab führenden Strecke ist dann wieder asphaltiert. Dieser Grenzübergang ist mit dem Fahrrad sehr zu empfehlen!


Seite 324 ff (Tour PF 1): Carretera Austral

Im Mai 2008 ist der Vulkan Chaitén ausgebrochen, hat die ganze Region verwüstet und eine dicke Ascheschicht hinterlassen – siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Chaitén_(Vulkan). Am 18.02.2009 gab es einen weiteren Ausbruch, der gleichnamige Ort am nördlichen Ende der Carretera Austral wurde daraufhin vollständig evakuiert und war dann längere Zeit praktisch eine Geisterstadt; auch der Fährdienst dorthin wurde eingestellt. Mittlerweile sind etwa 400 Bewohner zurückgekehrt. Info von Jonathan Wegmüller (www.wegmuellers.blogspot.com, Stand Dez. 2010): "Derzeit gibt es in zwei Läden ein rudimentäres Angebot, Strom aber nur abends für zwei bis drei Stunden. Auch drei Hospedajes haben wieder offen." Naviera Austral (www.navieraustral.cl) hat schon ab der Saison 2009/10 den Fährbetrieb wieder aufgenommen: Quellón nach Chaitén 2x wöchentlich, Hornopirén nach Chaitén 3x, Puerto Montt nach Chaitén 3x und vice versa.

Der Parque Pumalin (www.pumalinpark.org) ist gleichfalls wieder zugänglich. Mehr Infos gibt es auf der Seite der Park-Verwaltung, doch nur die auf Spanisch sind stets auf dem aktuellen Stand. Die Fähre von Hornopirén nach Caleta Gonzalo fährt auch wieder, Info über www.ayacara.cl/Barcos Hornopiren-Caleta Gonzalo.htm.

Weiter südlich gute Neuigkeiten – die Straße ist in Arbeit und die Infrastruktur wird besser: Der Asphalt ab Chaitén geht mittlerweile mindestens 30 km weit. Bis Villa Santa Lucía war die Schotterstraße bereits 2010 recht gut, und zumindest ab dort war es Anfang 2016 nach Information von Svende Obrocki bis 35 km nach La Junta asphaltiert. Der Rest bis Puyuhuapi ist Schotter, und zwischen Puyuhuapi und dem Beginn der Steigung zum Portezuelo Queulat gibt es eine lange Baustelle und noch bis sicher Ende 2016 immer wieder Sprengarbeiten mit Komplettsperrung; rechtzeitig die Sperrzeiten erfragen! Das Asphalt- bzw. Betonband beginnt wieder kurz vor der Abzweigung nach Puerto Cisnes und geht (mit einer 20-km-Lücke, die zwischenzeitlich vollends geschlossen sein sollte) ganz bis Coihaique. Vor der Stadt wurde die Straße mittlerweile mit Pflastersteinen ausgebessert, so dass die im Buch erwähnten Schlaglöcher nicht mehr bestehen.

In Cochrane gibt es einen Supermarkt, der auch ein paar Fahrrad-Ersatzteile führt. Zudem gibt es noch eine Bank mit Geldautomat. Wichtig: Die Schutzhütte 45 km nach Cochrane ist abgebrannt! Und in Puerto Yungay hat es einen Kiosk beim Fähranleger, wo man seine Lebensmittelvorräte aufstocken kann. Man kann in Puerto Yungay auch herrlich in einer alten Lagerhalle am See wind- und regengeschützt zelten, mit Feuerstelle (vom Kiosk organisiert); im Dorf oben gibt es auch eine Cabaña und man kann im Militärcamp übernachten. Und in Río Bravo hat es eine kleine Holzhütte als Refugio.

In Villa O'Higgins gab es nach Info von Svende Obrocki (2016) zwei Campingplätze (Los Nires sehr nett, mit beheiztem Aufenthaltsraum und Küche mit Herd/Backofen) sowie Einkaufsmöglichkeiten, aber keine Bank.

Ergänzungen Coihaique – Cochrane – Villa O'Higgins – El Calafate (Tour PF 1 / PF 5)

von Vroni Retzer, Feb./März 2017

Coihaique – Cochrane

  • Zwischen Coihaique und dem Campingplatz der Rangers in der Reserva Nacional Cerro Castillo (ca. 60 km nach Coihaique) gibt es kaum Möglichkeiten wild zu zelten. Netter Platz, günstig, mit holzbefeuerter warmer Dusche, bezahlt wird im Haus auf der anderen Straßenseite.
  • In Villa Cerro Castillo gibt es inzwischen zwei Restaurants, eines direkt neben dem Laden an der Kreuzung und eines etwas die Straße weiter.
  • Ca. 16 km nach Villa Cerro Castillo gibt es einen Campingplatz und ein Bed & Breakfast auf der linken Straßenseite.
  • Bei Murta (200 km nach Coihaique an der Abzweigung nach Bahia Murta) gibt es einige Cabañas und auch einen Zeltplatz sowie Schilder, die Essen und Getränke anpreisen.
  • Von den Steigungen nach Puerto Rio Tranquillo wurde eine besonders steile 2017 gerade gepflastert und im weiteren Verlauf Vermessungsarbeiten durchgeführt.
  • An der Brücke, die über den Abfluss aus dem Lago General Carrera führt, kann man vor der Brücke links unten zelten (Busse halten direkt darüber), alle anderen Seiten der Brücke sind deutlich als Privatbesitz gekennzeichnet.
  • 10 km vor der Brücke gab es ein Schild für Camping auf der linken Seite.
  • 3 km nach der Brücke kommt Camping Bahia Catalina: Playa & Camping.
  • Schon 1 km weiter der nächste Campingplatz Paved Patagonia.
  • Km 277 nach Coihaique an Anfang des Lago Bertrand ist der Campingplatz Cerro Colorado.
  • Ca. 3 km vor Puerto Bertrand an der Puente Catalan geht es links zu einem Camping.
  • Ca. 500 m vor der Abzweigung nach Puerto Bertrand gibt es eine Pizzeria.
  • 3 km vor dem Zusammenfluss von Rio Baker und Rio Neff liegt rechts ein Campingplatz, der nett gestaltet ist (vermutlich ein Projekt zur ländlichen Entwicklung). Es gibt Tische und Bänke pro Stellplatz, warmes Wasser, Zugang zum Fluss (dort drei Stellplätze), einen Fußballplatz, Schaukel. Netter Gastgeber.

Cochrane – Villa O'Higgins (mit Abstecher über Caleta Tortel)

  • Ungefähr 37 km nach Cochrane kurz vor der Passhöhe geht links ein Feldweg hinein (ohne Zaun). Wenn man dem einige hundert Meter folgt, kommt man auf eine große, offene Wiese, die aber rundum gut von Bäumen geschützt ist. Supertoller wilder Zeltplatz.
  • Ca. 45 km nach Cochrane (nachdem man den steilen Pass hinunter gefahren ist) führt eine Nebenstraße X-902 nach rechts, dorthin ist ausgeschildert: Camping nach 3 km, Refugio nach 3,5 km und nach 10 km Rio Nadis Camping & Cabañas mit Reiten und Wandern (auf Deutsch, Englisch und Spanisch).
  • Ca. 49 km nach Cochrane weisen selbst gemalte Schilder auf Camping, selbst gebackenes Brot, Kaffee und Tee hin. Man bekommt auch selbst gemachte Marmelade, die extra für Radfahrer auch in leichte Plastikflaschen abgefüllt wird :-).
  • 78 km nach Cochrane Camping Jaramillo (nach der Brücke über den gleichnamigen Fluss). Einfaches Camping bei Vicente mit Plumpsklo und Zugang zum Fluss für Wasser.
  • In Rio Bravo ist ein Gebäude für die Gäste der Fähre mit Toiletten, in dem man geschützt schlafen kann. Die kleine Holzhütte kommt nach ca. 1 km links.
  • Nach Rio Bravo zuerst viele Berge und dann Sumpf / Moore - auch davon ist das meiste Land eingezäunt. Einen legalen wilden Zeltplatz zu finden ist eher schwierig. Evtl. kann man fragen, ob man bei einem der wenigen Häuser das Zelt aufstellen darf.
  • Angeblich gibt es 50 km nach Rio Bravo eine kleine, versteckte Schutzhütte, deren Eingang mit einem Reifen markiert ist. Wir haben sie nicht gefunden, aber auch nicht intensiv gesucht.
  • 67 km nach Rio Bravo gibt es eine neue Schutzhütte (links, rotes Dach, direkt an der Straße) mit Kamin, wo man gut übernachten kann.

Villa O'Higgins – El Chaltén

  • In Villa O'Higgins gibt es inzwischen (mindestens) zwei Anbieter, die die Fahrt über den Lago O'Higgins nach Candelario Mansillia anbieten. Ein Boot hat 20 Plätze (Platzhirsch Robinson Crusoe) und ist etwas langsamer und eines 12 (neuer Konkurrent: Ruedas de la Patagonia - Familienbetrieb, schnelleres Boot, ein bisschen teurer, dafür mit Heizung und es gibt einen Snack, familiär, sehr nett (turismoruedasdelapatagonia@gmail.com, +569 76042400) - einfach in der Unterkunft nachfragen. Der kleine Umweg über den Gletscher O'Higgins ist unbedingt zu empfehlen und den Aufpreis wert (ca. 80.000 Pesos im Vergleich zu 35.000 Pesos nur für den Transfer nach Candellario Mansilla).
  • Der Zeltplatz auf der anderern (südlichen) Seite des Lago Desierto ist teuer (13 Euro p/pax), bietet wenig mehr als warme Duschen und einen großen Aufenthaltsraum, allerdings stehen danach entlang der Straße immer wieder Camping-verboten-Schilder.
  • Nach 19 km Camping und Cabañas links (Schild ist aber nur aus Richtung El Chaltén zu lesen).
  • Nach 23 km sehr nettes Eco-Camping (windgeschützt zwischen Bäumen) mit Restaurant und Café links der Straße.

El Chaltén – El Calafate

  • Wild zu zelten ist nicht einfach. Unbedingt genug Wasser mitnehmen. Es sind etwa 90 km bis zur Ruta 40, dann noch 21 km bis zum Hotel La Leona (teure Übernachtung, allerdings haben wir auch ein Schild "Camping" gesehen. Snacks, Essen, Möglichkeit zum Wasser nachfüllen...). Etwa 14 km weiter kommt auf der linken Seite, (nahe der Straße, direkt am Fluss) eine aufgelassene Estancia, deren größtes Haus rosa gestrichen ist. Dort übernachten inzwischen viele Radreisende, es wird "Pink Hotel" genannt.
  • Nochmal 42 km weiter überquert man den Abfluss des Lago Argentino (Rio San Cruz), dort scheint links auf der südlichen Seite ebenfalls eine Estancia aufgegeben zu sein, dort kann man vermutlich auch gut zelten.
  • Auf den letzten 30 km (nach dem Abzweig Richtung El Calafate) empfanden wir den Verkehr als deutlich mehr und die Autofahrer als deutlich aggressiver. Wir sind mehrfach auf den geschotterten Straßenrand ausgewichen, weil Autofahrer nicht bereit waren, auch nur ein paar Sekunden vom Gas zu gehen.

Seite 335 f (Tour PF 2): Von Bariloche zur Carretera Austral

Update von Svende Obrocki (Stand März 2016): Zwischen Bariloche und El Bolsón ist es schwierig, was Übernachtungsmöglichkeiten betrifft. Nach ca. 75 km an der Brücke über den Fluss gibt es Picknickbänke und man kann campen. Ca. 90 km von Los Coihues aus kommt dann ein Campingplatz, bei einem älteren Anwohner mehr oder weniger im Garten – sehr günstig, herzlich, aber auch sehr einfach. Ein paar km weiter (kurz vor El Bolsón) gibt es noch weitere Campmöglichkeiten.

Trevelin ist ein sehr sympathischer kleiner Ort; Camping in der Nähe des Krankenhauses (unter Apfelbäumen, netter Besitzer, sehr zu empfehlen). Dann ist bis zum chilenischen Grenzposten Durchhaltevermögen vonnöten (Svende: "Eine der schlimmsten Schotter- und Waschbrettstrecken, die wir auf der gesamten Reise hatten"). Von der chilensichen Grenze bis Futaleufú sind die letzten 11 km dann asphaltiert. Dort dann wieder alle Versorgungsmöglichkeiten, Bankautomat, zwei Campingplätze.

Von Futaleufú nach Villa Santa Lucia (Carretera Austral) ist es eine sehr schöne Strecke, nicht asphaltiert, aber trotzdem gut fahrbar. Am Lago Yelcho gibt es eine Zona de acampar, gegenüber vom einzigen Haus, das dort am See steht (keine sanitären Anlagen, aber traumhaft gelegen). In Villa Santa Lucia dann wieder Asphalt, zwei kleine Supermärkte, Campingplatz und 2 km weiter nochmal eine Zona de acampar dirket am Rio Frío.


Seite 336 ff (Tour PF 3): Südpatagonien und Feuerland

Zu dieser Strecke gibt es einiges nachzutragen:

Abstecher Seno Otway: Seit Anfang 2007 ist die ursprüngliche Piste zur Pinguinkolonie privatisiert und (leider erst ganz am Ende) gesperrt! Eine neue Zufahrt biegt bereits 22 km nördlich von Punta Arenas ab (beschildert). Der Abstecher wird damit 38 km lang (mit Rückfahrt also 76 km), und bei den Pinguinen darf man nicht zelten (Naturpark). Überlegt euch also genau, ob ihr das per pedales auf euch nehmen oder lieber einen Bus-Abstecher von Punta Arenas nach Seno Otway machen wollt!

Berichtigungen zur Strecke bis Puerto Natales: Die Kreuzung mit der Ruta 255 befindet sich bei km 52 und statt der im Buch beschriebenen Hostería ist dort nur noch eine Cafeteríá zu finden. Druckfehler bei der Estancia Río Penitente: Selbige kommt erst bei km 140 und nicht bei km 120. Zu erwähnen wäre außerdem noch das (noble) Hotel Llanuras de Diana bei km 220, wo man Wasser bekommen, aber nicht zelten kann. Als Pausen-Windschutz bzw. improvisierte Not-Nachtquartiere gibt es übrigens noch ein paar Bus-Wartehäuschen an dieser Strecke.

Anfahrt Torres del Paine: Von der Cueva Milodón gibt es auch eine (im Dezember 2008 überwiegend gute) Schotterpiste zum Nationalpark, den man nach ca. 85 km beim Hauptquartier erreicht. Wer die im Buch beschriebene Route fährt: In Cerro Castillo gibt es auch einen kleinen Lebensmittelladen (gegenüber der Zollstation).

In Tapi Aike kann man (Stand Januar 2011) nicht mehr auf der Estancia übernachten, aber an der Vialidad-Hütte gegenüber der Tankstelle nach einem windgeschützten Platz für das Zelt fragen. Der Ort Esperanza hingegen ist zwischenzeitlich stark gewachsen – es gibt zwei Hotels, zwei Restaurants und eine Tankstelle mit Kiosk.

Die Ruta 3 auf Feuerland ist jetzt bis Cerro Sombrero und von San Sebastian bis Ushuaia ganz asphaltiert bzw. betoniert (Ende 2008). In Tolhuin wird die tolle Bäckerei "La Unión" wärmstens empfohlen, zudem die Touri-Info (Karten und Tipps) sowie der Campingplatz Hain am Lago Fagnano (3 km abseits der Straße, beschildert). Und der Paso Garibaldi ist entgegen der Angaben in manchen Karten gemäß neuerer GPS-Anzeigen nur ca. 400 m anstatt 600 m hoch.


Seite 346 ff (Tour PF 4): Auf der Ruta 40 nach Norden

Asphalt: Bis auf 17 km (ab km 91 nach El Calafate) ist jetzt die ganze Strecke nach El Chaltén asphaltiert. Die Bauarbeiten waren im Dezember 2008 im Gang, das restliche Stück dürfte auch bald geschlossen sein. Bei km 92 gibt es zudem jetzt eine Cafetería mit Zeltplatz und ca. 15 km weiter die Hostería La Leona.

Wer auf der Ruta 40 bleibt, hat zwischenzeitlich Asphalt bis Tres Lagos, dann 50 km um Tamel Aike und die letzten 50 km vor Perito Moreno (Infos von Gerard Pudenz Mitte 2009, www.raderfahrung.de).


Seite 353 ff (Tour PF 5): Von El Chaltén nach Villa O′Higgins

Zwischen Candelario Mansila und dem Lago Desierto kann man auch das Gepäck auf Pferden transportieren lassen (siehe bei www.villaohiggins.cl). Wer von Villa O′Higgins her kommt, wird es wohl nicht am selben Tag bis zum Lago Desierto schaffen. Eine der letzten Möglichkeiten zum Zelten ist bei der Aeropista (mit Wasser; dort befindet sich auch die beschriebene weggeschwemmte Brücke), die allerletzte beim argentinischen Willkommensschild. Anmerkung noch: In El Chaltén gibt es außerhalb des Dorfs einen schönen Campingplatz (gratis!).

Inzwischen ist dieser südlichste Verbindungsweg von der Ruta 40 zur Carretera Austral so beliebt geworden, dass es auch schon gewerbliche Transportvermittler gibt, s. hier: www.villaohiggins.com/crossing/border2.htm. Katharina und Bram (https://theroyaltrip.wordpress.com): "Die günstigste Überfahrt ab Villa O'Higgins bot 2015 Alberto Lorenzo an. Im Dorf rumfragen; Alberto hat kein offizielles Büro."

Immer beliebter wird seit einiger Zeit die Alternative Paso Mayer, ein Grenzübergang nördlich von Villa O'Higgins. Dazu Erfahrungen aus 2016 von Svende Obrocki (klick) und, mit beeindruckenden Bildern, im sehr guten Blog von Jens Blume unter http://indiatrek.blogsport.de/2016/02/29/argentina/.


Seite 355 (Tour PC 1 / CA 13): Verbindung Mendoza – Temuco über die Ruta 40

Diesen Abschnitt der Ruta 40, im Buch nicht beschrieben, fuhr Familie Pressl (Eltern, zwei Kids, zwei Tandems, www.team-pressl.com) im Herbst 2011. Eine gute Alternative zum Anschluss der Chilenische-Seen-Runde an die Pampa-Strecke nach Buenos Aires. Mehr dazu hier, mit GPS-Daten (gpx und kmz).


Seite 359 ff (Tour PC 2): Von Buenos Aires nach Süden (Ruta 3)

Hier ein paar Ergänzungen (von Nicolas Bader, www.nicolasontour.ch) und eine Korrektur: Auf den langen einsamen Etappen nach Trelew (Abschnitt 3) gibt es bis kurz vor Comodoro Rivadavia lediglich zwei Tankstellen mit Shop – eine knapp 140 km ab Trelew in Uszudún (wollte aber kein Wasser ausgeben, sondern nur Flaschen verkaufen) und eine ca. 60 km weiter in Garyalde (dort mit Wassernachschub). Das war′s dann, bis 15 km vor Rivadavia.

Bei der Entfernung von Rivadavia nach Río Gallegos (Abschnitt 4) hat sich ein Druckfehler eingeschlichen: Nur 800 km beträgt die Distanz anstatt der auf Seite 361 ausgewiesenen 950 km. Die Gesamtangaben auf Seite 359 sind aber korrekt. Und, Ergänzung von Michi Adams: Die Versorgungsmöglichkeiten in Caleta Olivia sind mit mehreren Supermärkten wesentlich besser als in Fitz Roy, wo nur die Tankstelle ein etwas besseres Sortiment hat. Also ein bisschen Verpflegung bunkern!


Seite 362 ff (Tour PC 3): Ergänzungen Buenos Aires – Iguazú

Wenn bei Zarate die Ruta 14 von der Ruta 9 abzweigt, gibt es rechts hinter der ersten Brücke einen Camping – unbedingt nutzen, dahinter kommt lange Zeit nichts!

Die Puente Internacional zwischen Gualeguaychú und Fray Bentos über den Río Uruguay war 2013 nach jahrelanger Sperrung wieder offen. Katharina und Bram (https://theroyaltrip.wordpress.com): "Für Radler gesperrt, doch die Grenzbeamten helfen bei der Suche nach einem Transport. Unsere Empfehlung: Auf der Uruguay-Seite radeln; die argentinische Ruta 14 ist eine Autobahn mit dichtem Lkw-Verkehr und dabei recht versorgungsarm."

Wer die Tour gleich über die Fähre nach Colonia starten will: Die Ruta 21 auf der uruguayischen Seite des Flusses ist verkehrsarm und gut zu radeln, aber gleichfalls recht versorgungsarm. Man sollte sich also in Colonia mit Verpflegung eindecken und vor allem Geld tauschen.

Zu dieser Alternative Infos von Helmut Wider (www.helmutverenaontour.de), Stand Ende 2011: "An der Ruta 21 gibt es bis Carmelo nur eine Bar mit kleinem Laden. Ab und zu wird auf Turismo Rural hingewiesen und auf einen Campingplatz (ca. 6 km abseits der Straße). Nach ca. 30 km kommt  links eine alte Kirche, hinter der sich gut das Zelt aufschlagen lässt.

Etwa 80 km nach Dolores führt eine Stichstraße links nach Nuevo Berlín, wo es die Posada ’Don Sebastián’ und Einkaufsmöglichkeiten gibt. 60 km nach Paysandú dann die Termas de Guaviyú mit Camping, Einkaufsmöglichkeit und einer Hotelanlage."

Weiter mit der im Buch beschriebenen Route: Die Strecke zwischen Salto und Bella Unión ist hinsichtlich Versorgung und Übernachtungsmöglichkeiten nach wie vor eine Durststrecke. Doch kann man nach Auskunft von Nicolas Bader (www.nicolasontour.ch) in Uruguay manchmal unter Brücken am Fluss recht angenehm wild zelten, z.B. bei km 508 (gut 20 km nach Salto) und km 609 (ca. 25 km vor Bella Unión). Katharina und Bram: "Der offizielle Campingplatz in Bella Unión ist nicht zu empfehlen; eine einfache Wiese ohne Sanitäreinrichtungen und 7 km außerhalb!"

Zwischen Paso de los Libres (km 701) und Santo Tomé (km 897) gibt es etwa in der Mitte im Dorf La Cruz ein Hotel (von der Ruta 14 ins Dorf abzweigen, dann nach ca. 900 m direkt an der Straße rechts) sowie einen Supermercado noch 300 m weiter. Schon vorher liegt an der Abzweigung nach Yapeyú (km-Zahl nicht bekannt) das Hotel "El Brasiliero" links der Straße.

In Misiones ist die Ruta 12 oft sehr stark befahren. Die Ruta 14 ist besser, wenn auch hügelig, und ganz neu ist die Ruta 2 entlang dem Río Uruguay. Zu den Jesuitenreduktionen an der Ruta 12 kann man auch von den beiden anderen Straßen aus per Bus-Abstecher gelangen, z. B. von Alem oder Oberá.

Zur Ruta 2 noch Infos von Katharina und Bram (Stand 2015): Von Santo Tomé erreicht man die Ruta 2 über die Ruta 94 bei Azara. Das sind rund 70 km auf einer gut fahrbaren und verkehrsarmen Erdstraße, die zwar Schlaglöcher hat, aber man kann diese gut umfahren. Azara ist eine größere Ortschaft mit Läden, Unterkünften und Camping. Ab Azara schlängelt sich die Ruta 2 dann wunderschön und ruhig durch unberührte Landschaft meist am Fluss entlang. Es gibt kleinere und größere Dörfer in regelmäßigen Abständen; die Versorgung ist problemlos.

Unterkünfte und/oder Campings findet man (km-Angaben ab Azara) in Concepción de la Sierra (21 km, kurz vorher beginnt bei der Einmündung der Ruta 10 der Asphalt), San Javier (68 km, 10 km ab vom Weg), Panambi (110 km), Santa Rita (158 km) und El Soberbio (230 km). Empfehlung dort: Camping Mario, direkt am Fluss.

Variante für die Weiterfahrt nach Iguazú auf ruhigen Straßen und sogar durch geschützten Urwald (Provincial Park Urugua-i): El Soberbio – San Vicente – Pozo Azul – Bernardo Irigoyén (Bras.) – Andresito – Wanda – Iguazú. Wunderschön, aber sehr gering besiedelt, ohne Kocher und Zelt nicht zu empfehlen!


Seite 367 ff (Tour PC 4): Von Uruguay nach Südbrasilien

Ergänzungen und Änderungen (Stand Anfang 2008):

Zwischen Colonia und Montevideo gibt es außer den erwähnten Unterkünften in Nueva Helvecia noch ein Hospedaje kurz vor Libertad (rechts, etwa km 115). Die beste Option zum Übernachten ist aber San José de Mayo (nette Stadt, mehrere Hotels, z.B. das gute Hotel Centro, www.hcentro.com). Dazu bei km 75 (Ecilda Paulier) links auf die Ruta 11, dann noch 36 km bis San José. Am nächsten Tag weiter über die Ruta 3 zur Nationalstraße 1. Die Entfernung nach Montevideo verlängert sich dadurch um etwa 25 km, aber das ist es wert.

Die erwähnte Gitterbrücke vor Montevideo wurde 2007 durch eine moderne Stahlbetonbrücke ersetzt. Nostalgiker, die trotzdem noch über die Gitterbrücke und auf dem seitherigen Weg in die Hauptstadt einfahren wollen, müssen an der Mautstelle vor dem Río Sta. Lucía die Gegenfahrspur überqueren und auf die alte Straße gehen. Die neue Strecke ist autobahnartig ausgebaut und mit einem Radverbotsschild versehen (aber kein Problem, die Polizei winkt freundlich). Und sie ist auf jeden Fall der bessere Weg, führt direkt und problemlos auf die Rambla.

Die Ruta 10 ab Punta del Este ist heute weitgehend asphaltiert (bis Santa Rita). Es gibt eine Fähre vor La Caracola, die täglich von 8.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis18.00 Uhr fährt. Hinter Las Garzas wird die Straße dann zum sandigen Fußweg, wobei der Abfluss einer Lagune durchwatet werden muss. Im Sommer machbar, aber besser schon in José Ignacio zur Ruta 9, der Hauptstrecke, hochfahren. In Rocha einige Hotels, auch Übernachtung in Castillos möglich. Super zum ein paar Tage Durchhängen dann Punta del Diablo (www.puntadeldiablo.com.uy). Bei Straßenkilometer 298 ab Montevideo rechts, noch 5 km. Strand, Cabañas, Camping, Läden, Restaurants.

In Chuy gibt es einige Übernachtungsmöglichkeiten, die besseren Hotels sind auf der brasilianischen Seite. Besser als Etappe ist aber Santa Vitória del Palmar 20 km nach der Grenze (Hotel Brasil ist okay). Achtung: In umgekehrter Richtung gibt′s den brasilianischen Ausreisestempel manchmal nicht direkt an der Grenze, sondern schon in Santa Vitória! Erkundigt euch im Tourismusbüro am Ortseingang, sonst müsst ihr wieder zurück!

Auf der BR 471 ab Santa Vitória dann eine Durststrecke bis Quinta (Abzweigung nach Rio Grande), keine Hospedajes, höchstens Zelten bei Privatleuten möglich, dünn besiedelt und sumpfig, Vogelschutzgebiet. Am besten bis Pelotas mit dem Bus (Embaixador). In Quinta beginnt jetzt wenigstens ein durchgehender Seitenstreifen (außer an Brücken), der sich auch auf der BR 116 bis hinter Porto Alegre fortsetzt, in allerdings sehr unterschiedlicher Qualität.

Variante: Von Rio Grande kann man mit der Fähre auf die Halbinsel übersetzen, die die Lagoa dos Patos zum Meer hin abgrenzt. Dort beginnt dann bereits die legendäre BR 101 (doch, kaum zu glauben!). Deren südlichstes Stück war lange eine üble Sandpiste, wurde aber nach und nach asphaltiert; 2010 war der feste Belag durchgehend fertig. Alles gut zu fahren, verkehrsarm, unbedingt Zelt erforderlich, zwei Hospedajes nur in Mostardas!

Auf der BR 116 von Pelotas bis Porto Alegre nur wenige Unterkünfte: Nach 74 km (km-Tafel 455) links Posto mit Hotel, ein Hotel in Cristal, mehrere in Camaquã. Hotel und Camping auch in São Lourenço do Sul 7 km abseits der Straße.

Der Abstecher zur Serra Gaúcha ab Porto Alegre ist unbedingt empfehlenswert und die mit Abstand schönere Strecke. Ab Novo Hamburgo gut bergauf (Gramado liegt auf fast 1000 m), in fast allen Orten Unterkünfte. Die Schotterpiste durch den Parque Nacional de Abarados da Serra über Praia Grande runter zur BR 101 braucht man heute nicht mehr zu fahren, da eine erstklassige neue Straße gebaut wurde, die Rota do Sol. Von São Francisco de Paula bis Tainhas (35 km), dann rechts (Schild: Litoral / BR 101 / Aratinga), sehr schöne Strecke! Dabei geht es 10 km krass bergab, guter Asphalt, alles mit Seitenstreifen. Wer trotzdem in den Nationalpark will, macht am besten von Tainhas aus einen Abstecher dorthin.

Zwischen Osório und Torres ist die BR 101 noch auf unabsehbare Zeit absolut lebensgefährlich! Schmale Fahrbahn, kein Seitenstreifen, dichter Verkehr – hier unbedingt die Parallelstrecke an der Küste nehmen, auch landschaftlich schöner, Strand, Unterkünfte. Ab Torres dann wieder radelbar; überall wird heftigst gebaut (vierspuriger Ausbau). An den noch nicht fertigen Stücken gibt es einen (schlechten) Seitenstreifen oder man kann die noch nicht fertige neue Fahrbahn nehmen. Sehr schlecht noch der Stretch zwischen Tubarão und Lagunas sowie an den Steigungsstrecken vor Florianópolis, wo der Seitenstreifen oft als LKW-Kriechspur ausgewiesen ist. Hier evtl. den Seitenstreifen auf der Gegenspur benützen, die einheimischen Radler machen es genauso, oder ein Stück trampen. Ab F′polis alles vierspurig mit Seitenstreifen, kein Problem mehr.

Nach Blumenau am besten hinter Itajaí auf die BR 470, gute Straße mit Seitenstreifen. Von dort ein Stück nach Westen, dann über Pomerode und Jaraguá do Sul (SC 418) nach Joinville. Schöne Strecke, nette Orte.

Anschluss Cataratas do Iguaçu (BR 277): Hier kann man gegenüber den Ausführungen im Buch Entwarnung geben, die ganze Strecke hat jetzt einen Seitenstreifen (außer an Brücken und Steigungsstrecken, zwecks LKW-Kriechspur). Landschaftlich sehr schön, allerdings kräftig hügelig, 645 km bis Foz, nochmal 25 km zu den Fällen (das letzte kurze Stück ohne Seitenstreifen). Besser: 50 km nach Curitiba Schlenker über die BR 376 und 373, länger vierspurig, auf der 373 wenig Verkehr, nur 25 km länger. Unterkünfte in Ponta Grossa, Prudentópolis, Guarapuava, Virmond, Guaraniaçu, Ibema, Cascavel, dann in jedem Städtchen bis Foz.


Seite 374 ff (Tour PC 5): Paraguay: Ciudad del Este nach Asunción

Nicolas Bader (www.nicolasontour.ch) ist die Strecke im September 2008 gefahren und gibt folgende Korrekturen durch: Die Versorgungslage ist doch wesentlich besser als im Buch beschrieben. Es gab in nahezu jeder Ortschaft ein Schild, das eine Unterkunft anpries. Der früher als Campo 9 bezeichnete Ort heißt richtig Dr. Juan E. Estigarribia und ist 115 km von Ciudad del Este entfernt, Coronel Oviedo erreicht man bei km 200. Entsprechend verkürzt sich die Gesamtdistanz nach Asunción auf 335 km.

Auf der gesamten Strecke gibt jetzt es einen asphaltierten Seitenstreifen, der aber infolge von Sekundenschlaf-Schwellen und weil er oft tiefer als die Straße liegt nicht überall befahren werden kann.


Seite 383 ff (Tour BR 2): Von Salvador nach Rio de Janeiro

Tipps und Ergänzungen von Hartmut Bögel (www.hardyradelt.de) vom Juli 2014:

Von Ilheus bis Canavieiras entlang der Küste radeln; in Canavieiras kann man sich mit einem Wassertaxi (nach Miguel fragen, sehr nett) auf kleinen Flussarmen nach Belmonte fahren lassen (Dauer fast 2 Stunden, 30.- Reais, ein bisschen Amazonas-Feeling). Von Belmonte dann weiter die Küste entlanglang nach Porto Seguro.

Von Eunápolis bis Teixeira de Freitas ist die BR 101 ohne Seitenstreifen und recht gefährlich – evtl. dieses Stück per Zwischentransport überbrücken. Von Teixeira bis Vitória ist der Ausbauzustand deutlich besser.

Von Vitória nach Vila Velha führt eine etwa 4 km lange Brücke, die mit dem Fahrrad nicht befahren werden darf; es werden dort aber seit einem Jahr Busse für Fahrräder angeboten (1.- Real). Bus-Abfahrtsplatz nicht einfach zu finden; durchfragen!

Von Vila Velha bis Guarapari und Marataizes radelt es sich sehr schön entlang der Küste (ES 060); in Marataizes dann NICHT zurück auf die BR 101, sondern weiter auf der ES 060 die Küste entlang (absolut ruhig, gute Straße, einiges Auf und Ab, Ananasplantagen, kleine Kioske, später auch Supermärkte). Dann von der ES 060 über die RJ 224 bis São Francisco de Itabapoana fahren, dort Pousada und alle Einkaufsmöglichkeiten. Von dort sind es noch 32 km bis zur BR 101 und 51 km bis Campos dos Goitacazes. Von Marataizes nach São Francisco sind es 73 km.


Seite 390 (Tour BR 3): Anschluss Ouro Preto / Estrada Real

Für die berühmte Estrada Real gibt es mittlerweile einen offiziellen GPS-Track unter www.estradareal.tur.br. Und einen guten Radler-Reisebericht aus dem Jahr 2008 findet man unter http://vamosbrasil2008.blogspot.com.


Seite 392 ff (Tour AS 1): Transamazonica

Zwischen Belém und Rio Branco hat sich, seit Michael Merz einstmals die Strecke unter die Reifen genommen hat, in kürzester Zeit einiges getan. Gerard Pudenz ist im Jahr 2009 von Peru kommend (Tour AS 2) über Rio Branco, Porto Velho und Humaitá die Transamazonica bis Rurópolis gefahren. Dort bog er dann nach Norden ab (Santarem, Tour AS 6). Hier eine Aufstellung von Gerards wichtigsten Ergänzungen (entgegen der im Buch beschriebenen Fahrtrichtung, also von Humaitá bis Rurópolis). Auf Gerards Website www.raderfahrung.de gibt′s (unter "Transamazonica") einen Bericht und auch neue Bilder. Hier der Link zu den GPS-Daten (inkl. Gerards Anfahrt von Peru und weiter in Richtung Guyane/FR).

  • Auf diesem Abschnitt der Transamazonica ist die Straße jetzt fast durchgehend gut befestigt (Schotter) – vorbei mit der teilweise "2,50 m breiten Schneise" und der oft feldwegartigen Piste. Desweiteren sind alle Brücken (bis auf eine) neu gebaut oder stark verbessert.
  • Die einstmals kleine Siedlung Kilometro180 ist jetzt eine Stadt, dito Rurópolis.
  • Bei Apuí 7 km Asphaltstraße.
  • Zwischen Apui und Jacareacanga gibt es noch das große Dorf Sucunduri. Einige weitere Dörfer sind an der Strecke entstanden.
  • Die Strecke von Humaita bis Jacareacanga ist eher leicht hügelig.
  • Ab 30 km vor Itaituba teils schlechte Piste, letzte 7 km Asphalt.
  • Von Jacareacanga bis Itaituba (bis ca. 30 km vor der Stadt) sehr hügelig, bis zu 23% Steigung. Von Itaituba bis Rurópolis auch sehr hügelig, aber nicht mehr ganz so steil.
  • Itaituba bis km 70 wird asphaltiert.
  • Internet, teilweise sogar WIFI, gibt es in Kilometro180, Apuí, Suncunduri (in der Schule, frei), Jacareacanga, bei den NP-Rangers, in Itaituba und Rurópolis.
  • Banken mit ATM zumindest in Apuí, Itaituba und Rurópolis. In Jacareacanga sollte auch einer sein (nicht gesichert).

Seite 411 ff (Tour AS 2): Neue Verbindung: Interocéania

Wer von Peru in Richtung Brasilien will findet jetzt sehr viel bessere Bedingungen vor. Zwischenzeitlich gibt es die Interocéania, die einen Nord- und einen Südstrang hat. Der Nordstrang ist die im Buch beschriebene Tour AS 2 über Urcos, der Südstrang zweigt in Juliaca von der Carretera 3 S ab. Kurz vor Mazuco treffen beide Stränge zusammen. Die Strecke ist in sehr gutem Zustand und zumindest der Nordstrang ist bis Puerto Maldonado vollständig asphaltiert. Dietmar Brandl ist ihn im Frühjahr 2014 gefahren – hier seine Ergänzungen und Updates. Die Distanzen (gerundet) differieren etwas von den Angaben im Buch, wohl durch Änderungen in der Streckenführung.

  • km 45: Urcos
  • km 70: Abra Cuyuni, 4200 m. Der Pass ist für Anden-Verhältnisse recht steil.
  • km 80: Ccatcca. Einkaufsmöglichkeiten (Markt, Kiosks) und Hospedaje.
  • km 85: Nochmal ein kleiner Ort mit Einkaufsmöglichkeiten und Hospedaje.
  • km 100: Höchster Punkt der zweiten Steigung (ca. 3900 m). Die Steigung ist mehrere Kilometer lang und im unteren Teil sehr steil.
  • km 115: Ocongate. Kleiner Ort mit Einkaufsmöglichkeiten und mehreren Hospedajes.
  • km 120: Tinqui. Dito.
  • km 130: Pampacancha. Thermalquellen und Kiosk.
  • km 135: Mahuayani. Kleiner Ort mit Einkaufsmöglichkeiten und mehreren Hospedajes.
  • km 145: Huallahualla. Casa Panoramica und ein paar Restaurants.
  • km 150: Abra Pirhuani, 4725 m.
  • km 180: Marcapata. Größerer Ort mit Einkaufsmöglichkeiten und Hospedajes.
  • km 200: noch ein kleiner Ort mit Einkaufsmöglichkeiten und Hospedajes.
  • km 250: Qunicemil: Einkaufsmöglichkeiten und Hospedajes.
  • km 300: Inambari. Ort mit Einkaufsmöglichkeiten und Hospedaje (hier kommt der Südstrang der Interocéania herein).
  • km 320: Mazuco. Ort mit allen Versorgungsmöglichkeiten.

Gerard Pudenz (www.raderfahrung.de, s. dort seinen Reisebericht "Peru") ist den Südstrang im Jahr 2009 auf seinem Weg zur Transamazonica gefahren – allerdings kam er vom Titicacasee-Ostufer her (s. Update S. 238) und traf erst in Azángaro auf die eigentliche Strecke. Über das erste Stück von Juliaca nach Azángaro können wir also zum Straßenzustand keine exakten Angaben machen, sollte aber asphaltiert sein. Das wird sicher jetzt auch für den Rest bis Mazuco gelten (für neuere Infos wären wir dankbar). Hier die Streckendaten ab Juliaca aus dem Jahr 2009:

  • km 80 (geschätzt): Azángaro.
  • km 190: Ajoyani. Ort 3 km östlich der Hauptstraße. Verpflegung bis Macusani kein Problem, etliche kleine Dörfer.
  • km 230: Macusani. Kleine Stadt mit Hostales, guter Verpflegung und Internet. Vorher ist der Abra Oquepuño zu bezwingen (4900 m).
  • km 280: Ollachea. Langer Downhill hinab auf 3000 m. Thermalbad.
  • km 340: San Gaban. Hostales und Verpflegung. Downhill in den Dschungel, im Berichtsjahr noch nicht asphaltiert.
  • km 410: Inambari. Einmündung in den Nordstrang (Ortsbezeichnung bei Gerard Pudenz: Loromayo). Hügelig, im Berichtsjahr kaum Asphalt.

Von Mazuco bis Puerto Maldonado noch 160 km. Noch mehrere kleine Orte mit Verpflegungs- und Übernachtungsmöglichkeiten, nach 100 km Truckstop.

Zu Gerards Strecke gibt es auch GPS-Daten, s. im Update S. 392 ff.


Seite 419 f (Tour AS 4): Von Manaus nach Porto Velho

Die BR 319, oft unpassierbar durch die Folgen der Regenzeit, lange Zeit selbst für den motorisierten Verkehr schwierig und eine ganze Weile überhaupt gesperrt, wird von Radlern sehr selten befahren. So dauerte es auch sieben (!) Jahre seit Drucklegung dieses Buches, bis wir hier die ersten Radler-Erfahrungen zu dieser Strecke vorlegen können. Sie stammen von Dietmar Brandl, der im Juni 2014 von Porto Velho nach Manaus radelte, also umgekehrt wie im Buch beschrieben. Hier also die Fakten:

Straßenzustand: Bei Porto Velho geht eine Fähre über den Rio Madeira (Fahrräder gratis). An einer Brücke über den Fluss wurde im Berichtsjahr gebaut; sie sollte bald befahrbar sein. Auch an der Straße wird gebaut; die ersten 260 km ab Porto Velho sind asphaltiert und großteils in sehr gutem Zustand. Bei km 220 etwa folgen 7 km Piste und am Ende der 260 km wird der Asphalt immer schlechter und es gibt viele Schlaglöcher, die man aber mit dem Rad umfahren kann; auch hier rollt es noch gut. Zwischen km 260 und Realidade (km 300) ist Schotterpiste. Diese ist gut zu fahren, wenn auch sehr staubig. An manchen Stellen neuer Consolidado, dort dann recht weich und man kommt auf dem unbefestigten Seitenstreifen besser voran.

Zwischen Realidade und Igapo Acu (von km 300 bis km 640) hat es einen Mix aus schlechtem Asphalt, Consolidado, Erdpiste und Steinen. Der Dschungel holt sich die Straße hier wieder zurück. Die Asphaltabschnitte sind immer eine Erholung. Der Consolidado ist unangenehm, weil die Piste mit einer Art Noppenwalze geglättet wird, was eine sehr unruhige und holprige Oberfläche ergibt. Die Erdpiste ist in sehr unterschiedlichem Zustand, teilweise gut zu fahren, dann aber auch wild zerfurcht und mit tiefen Schlaglöchern. Dietmar: "Wir hatten Riesenglück, fast ausschließlich Sonnenschein und die Piste war an den meisten Stellen komplett aufgetrocknet und hart. Erst an den letzten beiden Tagen hatten wir Regenschauer, dann wurde der Untergrund weich und der klebrige Lehm steckte zwischen Reifen und Schutzblech fest, sodass man kaum noch vorankam."

Es gibt auf der Strecke auch viele Holzbrücken mit drei Längsbalken je Fahrspur. Hier aufpassen, dass man nicht in die Spalten zwischen den Balken kommt, evtl. absteigen und schieben. Nach Igapo Acu auch noch einmal ein ca. 35 km langer Pistenabschnitt, teils gut zu fahren, teils zerfurcht von Jeep-Spuren.

Übernachtung und Verpflegung: Dietmar: "Wir haben einmal neben einer Polizeistation unser Zelt aufgestellt, einmal direkt auf einem Schotterabschnitt der Straße (Verkehr gibt es ohnehin keinen), in Realidade schliefen wir in einer festen Unterkunft und sonst immer an den Embratel Towers. Das sind Masten der Telefongesellschaft entlang der gesamten Strecke im Abstand von 35 bis 40 km. Bei diesen Masten sind immer Gebäude dabei, unter deren Vordach man ganz gut schlafen kann. Die Towers sind zwar umzäunt, aber entweder ist das Tor offen oder im Zaun ist ein großes Loch, durch das man durchschlüpfen kann. Auf jeden Fall hat uns jeder empfohlen, dort zu schlafen. Bei einem Tower waren auch Arbeiter von Embratel, die haben uns sogar eingeladen, dort zu übernachten. Was sehr praktisch war, weil wir im Gebäude unsere Wasservorräte komplett auffüllen konnten." Für Details und weitere Strecken-Infos hier klicken.

Verkehrsaufkommen: So gut wie nichts. Zwischen Realidade und Igapo Acu ein bis zwei Fahrzeuge am Tag. Öffentlicher Verkehr: Busse gibt es zwischen Porto Velho und Realidade sowie zwischen Castanho und der Fähre nach Manaus. Man kann als Alternative auch ab Porto Velho ein Schiff nehmen, das den Rio Madeira hinab nach Manaus fährt. Die Schiffe sind drei bis vier Tage unterwegs und legen zwischendurch ein paar Mal an. Für Radler ist Humaitá die einzige Möglichkeit hinter Porto Velho, auf ein Schiff umzusteigen. Achtung: Humaitá, im Buch als wichtigster Verkehrsknoten der Region angeführt, wird von der aktuellen Streckenführung nicht direkt tangiert und liegt 7 km abseits.


Seite 422f: Von Corumbá nach Bolivien

Die Schweizer Mirko Müller und Rosina Glur sind diese Strecke auf ihrer Südamerika-Tour 2013 geradelt, wenn auch nicht direkt auf der BR 262, sondern mit Umweg über Bonito. Hier ihre Strecken-Infos – die Entfernung ist auf diesem Weg 610 km anstatt 405 und trifft in Miranda wieder auf die Hauptstraße. Siehe auch Update Seite 248 f.


Seite 423 f (Tour AS 6): Santarem – Rurópolis

Gerard Pudenz (s. Update S. 392 ff / Transamazonica) hat bei seiner Tour 2009 auch einen Teil der BR 163 befahren, von Rupópolis nach Santarem und somit in umgekehrter Richtung wie im Buch beschrieben. Mehr dazu in seinem Reisebericht auf www.raderfahrung.de, dazu im vorgenannten Update die GPS-Daten. Kurze Zusammenfassung:

  • Straße mittlerweile sehr viel besser, Asphalt ab km 120, Rest im Bau.
  • Ab km 65 etwa wird es flach, restliche Strecke hügelig.
  • Versorgungslage auch recht gut mittlerweile, viele Bars (s. GPS-Track), z.B. bei km 83 und 188, wo jeweils der Wirt auf Nachfrage stolz Postkarten von Weltradler Heinz Stücke (!) zeigt, der dort 2009 zu Gast war.
  • Restaurant bei km 145, gut zum Übernachten.

Seite 429 ff (Tour VK 2): Venezuela Küstenroute Ost

Die Küstenstraße wird derzeit (Juni 2008) nach und nach durch eine neue Autobahn ergänzt. So radelt es sich z.B. zwischen Santa Fé und Cumaná derzeit ganz angenehm auf der alten Trasse, während die Ruta 9 vor Carúpano zur Autobahn geworden ist (mautpflichtig) und der Schwerverkehr deshalb lieber die Küstenstraße nimmt. Beweist also Augenmaß und nehmt jeweils die bessere Alternative wahr (in Venezuela ist das Radeln auf der Autobahn erlaubt).


Seite 434 ff (Tour VK 4): Durch die Gran Sabana nach Brasilien

Einige Ergänzungen zu dieser Tour (von Jutta Schöniger, www.radnomadin.de):

Fünf Kilometer hinter der Abzweigung nach El Dorado (Kilometro 0) kann man bei der alten Stahlbrücke über den Rio Cuyuni (gebaut von Herrn Eiffel) beim "Campamento El Encanto Cuyuni" des Schweizers Bruno campen oder in Cabañas übernachten.

Sieben Kilometer vor Las Claritas gibt es einen hübschen Zeltplatz.

Etwa 14 Kilometer nach Kamoirán zweigt eine Lehmpiste zum Campingplatz "La Gondolina" ab – wärmstens empfohlen!

Einen Kilometer vor Quebrada de Jaspe gibt es einen Parador mit Campingmöglichkeit, Wasser, Toiletten und einem überdachten Sitzplatz.


Seite 439 (Tour VK 5): Von Puerto Ayacucho nach Ciudad Bolivar

Igel und Paola Zimmermann (www.grenzenlos.ath.cx) sind die Anschlussstrecke von Tour VK 5 bis Ciudad Bolivar geradelt, quasi am Orinoco entlang – nachstehend ihre Infos (die km differieren geringfügig von den Angaben im Buch). Die Straße ist durchgehend asphaltiert, jedoch zum Teil in sehr schlechtem Zustand. Anfangs verläuft sie eben, später recht hügelig, landschaftlich meist ziemlich monoton; die Versorgungsmöglichkeiten sind schlecht. Also, wie war das nochmal mit dem Flussdampfer?

Start in Puerto Ayacucho (km 0), dann:
km  31: Pozo Azul, Balneario (Camping gratis)
km 108: Parguaza, Laden (Camping am Fluss) 
km 184: Los Pijiguaos, Alojamiento (abseits der Hauptstraße, fragen!)
km 204: Las Guabinas, Laden
Auf dem nächsten Stück besonders wenig Versorgungsmöglichkeiten (wir haben unterwegs an einem Bach bei Indígenas gezeltet)
km 330: Abzweigung nach Guaniamo, Laden
km 338: Abzweigung nach Caicara (13 km einfach). Dort div. teure Zimmer (am besten noch Hotel Central). Caicara ist kein Highlight! Ab jetzt immerhin bessere Versorgungsmöglichkeiten; unterwegs Corobas probieren (Palmfrüchte) oder die Arepas daraus (mit Milch und Käse)!
km 426: Santa Rosalia, nettes Dorf, Alojamiento Tasca ist gut (mit Pool)
km 448: La Raya, Laden
km 488: links gutes Restaurant (Fisch und Wild)
km 495: Maripa, ein Hotel und zwei Alojamientos, Camping beim Restaurant La Catira am Rio Caura
Restaurant und Läden in Guarataro (keine km-Angabe), kein Laden am Río Pao
km 581: San Jose del Pao, Laden (Camping im Dorf Palapa)
km 600: Auf den nächsten 10 km zwei Restaurants und ein Laden
Später: Río Aro gut zum Baden!
km 642: Remanso (an der Kreuzung nach Borbon), Camping hinter Restaurant
km 692: Agua Linda, Camping hinter der Bodega
km 735: Ciudad Bolivar


Seite 453 ff (Tour VK 9): Magdalena-Tal und Ostkordillere

Zu dieser Tour, die die Co-Autoren Igel und Paola ja seinerzeit aufgrund von Wetter- und Visaproblemen teilweise per Bus und Lkw zurücklegen mussten, hier ein paar wichtige Ergänzungs- und Korrekturangaben (Stand April 2008):

Aratoca liegt auf 1700 m, nicht auf 1220 m.
Die Strecke von Mocoa nach Sibundoy beträgt exakt 83 km. Originalton Markus und Heidi (www.2roadrunners-on-tour.at): "Die Piste war die bisher schlechteste unserer gesamten Reise und ist nur etwas für konditionsstarke Radler. El Mirador kommt nach 35 km und liegt nicht auf 1400, sondern auf 2200 m. Hier kann man eventuell sein Zelt aufstellen. In der Folge bis km 42 bergab auf 1800 m, dann sehr hügelig weiter bis auf knapp 2900 m hinauf (km 68) und endgültig weiter auf schlechter Piste bergab bis Sibundoy. Ab San Francisco Asphalt. Wir konnten unser Zelt am Restaurant "Buenos Aires" bei km 53 aufstellen; bei km 43 gibt es auch noch ein Restaurant. Somit sind auf den 83 Kilometern dieser Etappe mehr als 2800 Höhenmeter zu überwinden. Notfalls kann man aber immer auf einen Lkw zurückgreifen."
Von Sibundoy nach Elcano sind es nur 44 statt 60 km. Straßenverhältnisse wie im Buch beschrieben, an der Asphaltierung wird aber gearbeitet (das kann dauern). Vor Elcano (2645 m) geht es noch auf rund 3000 m hinauf.


Seite 464 ff: Grenzübertrittserleichterungen in Mittelamerika

Die verschiedentlich im Buch erwähnten Grenz-Schikanen zwischen den zentralamerikanischen Kleinstaaten scheinen erfreulicherweise so langsam Geschichte zu sein: Guatemala, El Salvador, Honduras und Nicaragua haben Ende 2007 ein Abkommen zur Erleichterung des Grenzverkehrs geschlossen. Konkret heißt dies, man bekommt beim ersten dieser Länder, das man betritt, einen für alle gültigen Einreise- und beim Verlassen des letzten einen Ausreisestempel. Gebühren sind allerdings teilweise trotzdem noch zu entrichten. Fakt: Das ist eine wirklich gute Nachricht! Dominik Spicher (www.americabybike.ch.vu), unterwegs in nördlicher Richtung, brauchte bei der Einreise nach Nicaragua eine knappe halbe Stunde, bei allen weiteren Grenzübertritten nur wenige Minuten. Bei der Immigration von Uncle Sam in San Ysidro dauerte es dann vier Stunden ...


Seite 475: Einreise Belize

Zwischenzeitlich ist die Visumspflicht gefallen – weder von Deutschen, Österreichern noch Schweizern wird noch ein Visum verlangt.


Seite 507: Von Panama nach Kolumbien per Boot

Siehe Update Seite 170.


Seite 508 ff (Tour MX 1): Baja California

Hier noch einige Ergänzungen und Veränderungen, die uns seit Drucklegung des Buchs erreichten:

Am Grenzübergang San Ysidro / Tijuana wurden zwischenzeitlich mehrere Radler von den US-Behörden angehalten, den Fußgänger-Übergang zu benutzen. Das klappt scheint′s jetzt trotz Drehgitter; manche mussten allerdings abpacken.

In Vicente Guerrero (13 km vor San Quintín) kann man auch übernachten, im sauberen Motel Sanchez am Ortsausgang rechts.
Zwischen El Rosario und Cataviña gibt es Trailerparks nach 85 und 89 km. Beim zweiten (RV Park Sonora, mit Lonchería) haben Julia und Stefan Meinhold angenehm gezeltet und konnten auch Getränke erwerben.
Der Trailerpark an der Abzweigung zur Bahía de los Àngeles (km 606) ist nicht mehr verlassen. Es gibt kalte Duschen und eine Toilette. Sollte der Betreiber nicht da sein, findet man ihn in der Regel gegenüber in der Lonchería.
Auf der langen Strecke von Loreto nach Ciudad Insurgentes gibt es außer dem erwähnten Kiosk in Ligüi noch ein kleines Lokal an der Abzweigung nach Agua Verde, wo man auch Wasser kaufen kann.
In Ciudad Insurgentes kann man neuerdings auch für die Nacht unterkommen: Das Restaurant "La California" gleich nach der Ortseinfahrt rechts vermietet in einem Anbau (rot gestrichen, von der Straße aus zu sehen) saubere Zimmer. Damit ist die Strecke von Loreto bis zum nächsten Dach über dem Kopf nur noch 120 km lang anstatt der bisherigen 145 km bis Ciudad Constitución.
Die Piste am Südende der Baja nach Cabo Pulmo war im Jahr 2008 total versandet und kaum radelbar. Dazu ständiges Auf und Ab, insgesamt über 1000 Höhenmeter, zwei oder drei kleine Getränkestopps unterwegs.

Ein guter Tipp noch: Es gibt einen in den USA erschienenen Campingführer für die Baja: Camping Mexico's Baja: Explore Baja and Puerto Penasco with Your RV or Tent, Rolling Homes Traveler's Guides, 2. Auflage Sept. 2004, ISBN 978-0974947105. Am besten in den USA kaufen (oder mit relativ langer Lieferzeit z.B. bei Amazon bestellen).


Seite 518 ff (Tour MX 2): Baja-Nebenstrecke

In Puertecitos gibt es heiße Quellen. Julian Kasper: "Wenn die Flut zurückgeht bilden sich an einer Stelle Pools, die sich durch das heiße Quellwasser aufheizen. Eine wirklich tolle Erfahrung, direkt neben dem brausenden Meer im heißen Wasser zu liegen!"

Nach Puertecitos wurden inzwischen 40 km der weiteren Strecke asphaltiert und sind gut befahrbar. Kaum Verkehr, perfekte Straße, tolle Landschaft! Danach aber weiterhin Sand und Wellblech wie bisher. In Alfonsina (etwa auf halber Strecke zwischen Puertecitos und der Einmündung in die MEX 1) gibt es einen guten Laden und einen traumhaften Strand mit Palapas – gut für einen Ruhetag.


Seite 523 (Tour MX 4): Fahrrad-Transport im "Chepe"

Der Zug durch die Barranca del Cobre transportiert seit Oktober 2007 offiziell keine Fahrräder mehr, wie wir von verschiedener Seite erfahren haben (höchstens, wenn sie so klein zusammengepackt sind, dass sie in die Gepäckfächer über den Sitzen passen). Aber man ist ja in Lateinamerika – Pius Kobler und Stefan Dudli konnten gegen Abdrücken einer angemessenen Propina selbst ihre Liegeräder mitnehmen – direkt auf der Lok (siehe www.panamerica.ch, mit Bildern). Also, nicht bange machen lassen!


Seite 530 (Tour MX 8): Villa Unión bis Tepic jetzt ausgebaut

Die MEX 15 D (= Cuota, mit Seitenstreifen) ist seit Ende 2007 auf diesem Abschnitt fertig und erspart den Radlern das hier lebensgefährliche Stück der MEX 15 Libre. Die Cuota ist aber arm an Versorgungsstellen: Außer den im Buch beschriebenen Orten mit Übernachtungsmöglichkeiten (wo es natürlich auch Läden hat) gibt es lediglich eine Mautstelle mit Abarrotes 36 km nach Villa Unión und die Estación Ruiz (wo man evtl. auch zelten kann) ca. 70 km nach Acaponeta. Acaponeta liegt 10 km abseits der neuen Straße. Wer nach San Blas will: 35 hügelige km sind es von der MEX 15 dorthin.

Zudem hat Tequila nun seine eigene Cuota-Ausfahrt, 5 km sind es bis ins Städtchen, auf nagelneuer abfallender Straße mit Seitenstreifen.


Seite 542 ff (Tour MX 10): Von Cuernavaca nach Chiapas

Für die Strecke Atlixco – Oaxaca (S. 544) gibt es eine Alternative zur im Buch empfohlenen MEX 150 Libre: Fränzi und Peter (www.velotuur.blogspot.com) haben die MEX 190 über Izúcar de Matamoros, Hujuapan de Leon und Asunción Nochixtlan gewählt und waren begeistert – wenig Verkehr, vielfältige Landschaft, für Radfahrer sehr zu empfehlen.

Anschluss Pazifikküste (S. 545): Nach Auskunft von Fränzi und Peter (s. oben) ist die Strecke von Oaxaca nach Puerto Escondido mittlerweile asphaltiert und mit dem Reiserad gut machbar. Der Straßenzustand ist zum größten Teil gut bis sehr gut, lediglich zwischen San Gabriel Mixtepec und San Pedro Mixtepec war er Ende 2011 noch schlecht. Die Strecke ist zwar bergiger als die im Buch vorgeschlagene Strecke über Puerto Ángel, dafür erwarten einen wenig Verkehr und fantastische Aussichten. In den größeren Dörfern finden sich auch immer Hotels wie z.B. in Sola de Vega, San Pedro Juchatengo und San Gabriel Mixtepec. Ein Tipp: Etwa 20 km hinter dem Abzweiger nach Juquila beim Comedor "El Sol" bietet Rigoberto, ein Kleinbauer mit Bio-Kaffeeplantage (Michizá, Café Orgánico), Zimmer zur Übernachtung an. Einfach und sehr sympathisch! In Zukunft soll es auch Führungen auf der Farm geben.

Mitla – Tehuantepec (S.545): Für diesen rund 190 km langen Streckenabschnitt lagen bislang keine Infos über Unterkünfte vor. Es gibt in El Camarón (ca. 90 km nach Mitla) das Hotel Santa Elena, gleich rechts beim Ortseingang, und eine weitere Unterkunft ca. 20 km vorher in San José.


Seite 546 ff (Tour MX 11): Pazifikküste südwärts

Über die MEX 200 lagen uns bislang nur lückenhafte Infos hinsichtlich Verpflegungs- und Übernachtungsmöglichkeiten vor. Von Markus und Heidi (www.2roadrunners-on-tour.at stammen die hier aufgeführten Ergänzungen (Dez. 2007):

Bessere Unterkünfte als in Las Varas (km 72) gibt es 20 km weiter in in Penita de Saltemba oder nach weiteren 18 km in Lo de Marcos.
In El Tuito 48 km nach Puerto Vallarta gibt es eine Unterkunft sowie Versorgungsmöglichkeiten. Dann nichts mehr bis Tomatlán (Abzw. bei km 273, 12 km abseits der Straße). Eine Unterkunft dann noch ca. 45 km vor Melaque.
San Juan de Lima liegt bei km 560, also 50 km nach Tecomán.
In Maruata gibt es einige Cabañas und die Möglichkeit zu zelten. 12 km weiter noch der Ort Cachán mit einem Hotel.
Knapp 100 km nach Maruata kommt man durch Caleta de Campos mit zwei Hotels. In Neixpa Übernachtung in Cabañas möglich.
In Acapulco gibt es um den Zócalo einige günstige Hotels. Tipp: Casa Ampara in der Calle La Quebrada (Preis aushandeln). Auch einen guten Bikeshop gibt es (Bici Todo).
San Marcos (km 1186) hat mehrere Unterkünfte, weitere gibt es in Cruz Grande (km 1223) und eine in Copala (km 1244).
An der Abzweigung nach Ometepec gibt es in San Juan (km 1308) eine Unterkunft, eine weitere schon 17 km vorher in Juchitán. Alle Einrichtungen in Cuajinicuilapa.
Auf dem langen Stück von Pinotepa Nacional bis Puerto Escondido gibt es drei Hotels in Jamiltepec (km 1415, 27 km nach P.N.), jeweils eines in San José del Progreso (km 1445) und in Río Grande (km 1479).
Wer von Puerto Escondido nach Oaxaca hochfahren will: Die Strecke ist jetzt asphaltiert; s. Update S. 542 ff.
Pochutla hat neben einigen Hotels auch einen Bikeshop zu bieten. Alle weiteren Verpflegungs- und Übernachtungsmöglichkeiten wie im Buch beschrieben.


Seite 554 (482), 580 ff: Viel neuer Asphalt in Guatemala

Im guatemaltekischen Straßenbauwesen tut sich was: Mittlerweile (Stand März 2009) haben eine staubfreie Oberfläche erhalten:
Las Cruces – Flores. Seit Januar 2009 ist die einstige "Hintertür-Route" von Palenque (Mex) bis Tikal (Gua) "todo asfaltado". Hier noch ein paar aktualisierte km-Angaben von Jutta Schöniger (www.radnomadin.de): Palenque km 0, Chancalá km 65, Gregorio Méndez km 88, Tenosique km 109 (Hotel), Grenze El Ceibo km 198 (Hotel, Grenze von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet), Aldea Gloria km 284 (Bett bei der Tienda im blauen Haus), weiter über San Francisco nach Flores, km 358.
Huehuetenango – Coban (bis auf 30 km nahe San Cristóbal Verapaz). Galt früher selbst unter Busfahreren als eine der schlechtesten Pisten des Landes, jetzt eine superschöne Radstrecke abseits der Touristenströme.
Entre Ríos – Corinto – Puerto Cortés. Asphalt jetzt auch auf dieser Grenzroute nach Honduras. Die früher als "Dschungel-Trail" bezeichnete und lange Zeit nur für Reiter und Fußgänger taugliche Strecke ist herrlich zu fahren und erste Wahl für alle, die aus dem Petén kommen und in Richtung Panama möchten.


Seite 561 (Tour YG 2): Yucatán-Runde

Auf dem im Buch genannten unterkunftsarmen Stück zwischen Bacalar und Felipe Carrillo Puerto gibt es zwischenzeitlich eine Unterkunft in Los Limones (65 km südlich von Felipe C.). Orangefarbenes Haus mit zwei Gästezimmern, ggf. bei den Taxifahrern fragen.


Seite 566 f (Tour YG 3): Hummingbird und Southern Highway, Belize

Bei Drucklegung des Buches lagen uns für diese Strecke nur wenige Informationen vor. Ergänzungen von Marisa Ernst (http://www.crazyguyonabike.com/doc/LazyLewis2009), sowie von Evy und Uwe aus Mannheim (2013) nachstehend:

Hummingbird Highway:

  • Interessant: St.-Hermans-Höhle (Lampe mitnehmen). Sie gehört zum Blue Hole NP ca. 25 km nach der Abzweigung vom Western Highway bei Belmopan. Im NP auch gute Badegelegenheit.
  • Etwas weiter Verpflegung / Restaurant am Sibun River (Good Living Camp).
  • Ca. bei km 37 Übernachtung in der preiswerten und guten Kantara Ku Lodge möglich sowie im Hostel Paradiso (ca. km 40). Mit Restaurant.
  • Verpflegung dann wieder in Middlessex (ca. bei km 50).
  • Hotel (teuer) in Pomona (ca. bei km 70).
  • Am Abzweig Dangriga / Southern Highway Tankstelle mit dem Nötigsten.

Weiter auf dem Southern Highway (Entfernungen ab Hummingbird Highway):

  • Km 16: Abzweigung nach Hopkins. Etliche Unterkünfte – die ursprünglicheren sind im Nordteil des Orts.
  • Am South Stan Creek (ca. km 35) gibt es ein kleines Restaurant.
  • Dito in San Ramon (km 45).
  • Independence (Abzweigung bei km 65) bietet ein günstiges Hostel im Ort (etwas versteckt) sowie ein Hotel und ein Motel am Ortseingang.
  • In Bella Vista (km 75) günstiges Hotel. Schlüssel beim chinesischen Supermarkt (durchfragen).
  • Bei km 120 kann man die Maya-Stätte Nim Li Punit besichtigen (mit 10 Bz$ recht teuer). Räder an der Straße stehen lassen und zu Fuß gehen (steil)!
  • Big Falls Lodge (km 120), ausgeschildert.
  • Dump Crossing (km 137): Tankstelle und Bar.
  • Km 160: Punta Gorda.

Seite 583 f (Tour YG 7): Von Antigua Guatemala nach El Salvador

Carretera Litoral (S. 584): Das Hotel an der Kreuzung mit der Straße nach Sonsonate und Acajutla bei km 192, zwischenzeitlich einige Jahre geschlossen, heißt "Hostal K 5" und ist seit 2010 wieder geöffnet (mit Restaurant). Man kann auch nach Acajutla hinein fahren zum Übernachten; die nächste Unterkunft gibt es dann ca. 30 km weiter (etwas abseits der Straße an der Playa Mizata). Weitere Hotels 8 km vor La Libertad in Playa El Tunco (sauberer und schöner als La Libertad).

Parque Arqueologico Quiriguá (S. 586): Die Zufahrtsstraße ist zwischenzeitlich asphaltiert.


Seite 590 f (Tour HP 1): Von Copán nach Tegucigalpa

Die Straße von Gracias nach La Esperanza war nach Auskunft von Fränzi und Peter (www.velotuur.blogspot.com) Anf. 2012 ganz asphaltiert bis auf die letzten 12 km vor La Esperanza. Dann folgt (derzeit noch) eine gute Naturstraße.

Nach La Esperanza dann 26 km Piste (stark ausgewaschen, wahrscheinlich nicht bei jedem Wetter fahrbar), die 10 km Abfahrt nach Marcala sind asphaltiert. Fantastische Aussicht, praktisch null Verkehr!

Auch in Zambrano gibt es ein Hotel, direkt an der CA 5, und Cabañas (nachfragen).


Seite 596 f (Tour HP 3): Von San Salvador nach Managua

Nach dem Grenzübergang Honduras/Nicaragua bei Guasaule (Grenzkram mittlerweile recht easy, s. Update Seite 464 ff) gibt′s jetzt (Dez. 2009) guten Asphalt und die Brücken sind fertig.


Seite 607 ff (Tour HP 5): Costa-Rica-Runde

Bei den Kilometerangaben für diese Tour muss die Distanz zwischen Nicoya und Playa Naranjo von 119 km auf 73 km korrigiert werden. Korrekte Angabe für Playa Naranjo also km 425; die Gesamtlänge der Tour verkürzt sich damit von 830 auf 784 km.

Beim Anschluss nach Nicaragua über Los Chiles gibt es ca. 45 km nach Ciudad Quesada in Santa Rosa zwei Übernachtungsmöglichkeiten (1 km neben der Straße). Von dort sind es noch 50 km nach Los Chiles. Achtung: Die letzten km zum Río San Juan dürfen nicht mehr befahren werden! Von Los Chiles geht es aber regelmäßig mit dem Boot den Fluss hinauf direkt nach San Carlos / Nicaragua. Ankunft direkt bei der Imigración, Fahrradmitnahme kein Problem (Stand Dez. 2009).

Auf der Isla Ometepe gibt es jetzt auch einen Bankomat (in Moyogalpa).

Seite 612: Auf der Pazifik-Küstenstraße wurde die Lücke im Asphalt zwischen Quepos und Dominical zwischenzeitlich geschlossen.


Seite 613 ff (Tour HP 6): Von Panamas Karibikküste zur Panamericana

Das letzte Schotterstück dieser Tour von der costaricanisch-panamesischen Grenze (Guabito) bis Changuinola ist jetzt auch vollends asphaltiert. Und die Klapperbrücke hinter Changuinola wurde erneuert und ist jetzt (Stand Dez. 2009) einwandfrei zu befahren.

Am Abzweig nach Chiriquí Grande gibt es einen Tankraststopp mit erstklassigem Essen vom Buffet. Eine Unterkunft (Hospedaje La Amistad) findet man in Rambala, zwei Kilometer die Straße weiter in Richtung Passhöhe, direkt neben der Polizeistation. Supermarkt quer über die Straße.

Für die weitere Fahrt über die Wasserscheide zur Panamericana muss die maximale Höhe von 1100 auf 1300 m korrigiert werden (komplettes Höhenprofil der Strecke und etlicher anderer ab Mexiko südwärts auf (www.panamerica.ch). Marisa Ernst (www.crazyguyonabike.com/doc/LazyLewis2009): "Das Café Mary haben wir nicht gesichtet. Allerdings gibt es vor der Finca La Suiza noch das Lost & Found Hostel. Steile Stufen hinauf! Eine weitere Unterkunft, die man auch über die Straße erreichen kann, findet sich ein Stück weiter, allerdings nicht ausgeschildert. Man wird also mindestens einmal die Stufen hochlaufen müssen."


Seite 617 ff (Tour HP 7): Von San José nach Panama

An der Carretera Interamericana (PAN 1) zwischen Chiriquí und Santiago, im Buch als unterkunftsarm beschrieben, gibt es zumindest eine nette Unterkunft (mit AC) in San Felix, nördlich der Straße auf Höhe von Las Lajas. Direkt nach dem Krankenhaus links die Straße runter, nahebei Supermarkt und ATM.

Weitere Unterkunft in Soná. Dazu die PAN 1 bei Guabalá verlassen, schöne Alternativstrecke, aber ab kurz vor Tolé bis Soná nicht asphaltiert und mehrere steile Anstiege. Verpflegungsmöglichkeit in Jorones, Zapotillo und El María. Von El María noch ein kurzer Anstieg, dann wohlverdiente Abfahrt am Flusslauf entlang. Ab Soná (sofern die 14 km lange Baustelle fertig ist, Stand Dez. 2009) bis Santiago bester Asphalt.

Auch auf Höhe von Arraiján (10 km vor dem Panamakanal) gibt es noch ein Hostal, direkt an der Straße.


Seite 663 (Tour KU 3): Rundtour Kubas Osten

In Mayarí gibt es ein Motel (am Ortsausgang Richtung Holguín, aber nach aktuellen Aussagen derzeit geschlossen) und zwei Casas Particulares. Eine davon ist die Villa Elin, Calle Moncada 89. Reservieren möglich unter Tel. 503315.


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